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28 Mai 2008

Tamiya Durga

Was mir nach einem Touring-Wagen und einem Monster Truck ja noch fehlte, war ein Buggy. Dieses Manko habe ich mit dem Durga von Tamiya ausgeglichen. Hier ein wirklich kurzer Baubericht.

Kurz wird der deshalb, weil auf der Webseite von Offroad-Cult ein sehr ausführlicher Bericht über den Durga zu finden ist.



Der Zusammenbau


Es gibt auch generell zum Bau des Durgas nicht viel zu sagen. Die Anleitung ist "Tamiya-like" gut zu verstehen, die Teile passen zusammen und der Baukasteninhalt ist vollständig. Einzig die Schrauben sind ein Theater. Das wurde aber auch ausführlich in obigem Testbericht behandelt. Ich kann da Aaron Banovics nur zustimmmen: Unbedingt vor dem Bau anständige Schrauben kaufen! Es gäbe von Tamiya ein Titan-Schrauben-Set. Kann man kaufen, normale Schrauben aus dem nächsten Baumarkt tun's aber auch. Und kosten v.a. nicht so viel.

Kniffliger Schritt beim Zusammenbau ist Punkt 3 in der Anleitung. Da werden die Kugeldifferentiale zum Leben erweckt. In der Anleitung steht, man solle die Imbusschraube nicht zu fest anziehen. Nun, zu locker sollte sie aber auch nicht sein. Wie fest oder locker kann ich aber leider nicht genau erklären. Da hilft nur ausprobieren. Ein bißchen Kraft sollte man beim Zuschrauben schon verwenden. Hier muß einfach probiert werden. Es empfiehlt sich aber, dies zu tun, bevor man die Abdeckungen auf's Chassis schraubt. Die nämlich wieder alle runter zu nehmen ist eine Mordsarbeit. V.a. mit den schon erwähnten, miesen Baukasten-Schrauben.

Anschließend ging's problemlos weiter bis zum Motoreinbau. Hier ist wieder etwas Probieren angesagt. Und zwar geht's um den Abstand zwischen Motorritzel und Stirnradgetriebe. Nicht zu weit weg, nicht zu nah dran. Tipp aus dem Forum von Offroad-Cult: Richtig ist's dann, wenn das Laufgeräusch am leistesten ist und man das Hauptzahnrad noch hin- und herwackeln lassen kann, ohne dass sich der Ritzel bewegt.

Und dann hat's mich wahnsinnig genervt! Und zwar die Schritte 13 bis 16. Hier werden die hinteren und vorderen Lenker eingebaut. Eine Aufgabe, die eigentlich drei bis vier Hände erfordern würde. Mit nur zwei davon kann's lästig werden. Ich weiß nicht, wie es anderen ging, aber mir fielen ständig die Teile auseinander. Leider kann ich schon wieder keinen Tipp geben, wie's am Besten geht. Ich hab so lange herumgeschustert, bis es dann mal gepaßt hat.

Das war's dann aber auch schon. Keine weiteren Probleme mehr bis zum Schluß.
Wie geschrieben, ein kurzer Bericht. Aber es gibt wirklich nicht viel zu sagen.

Testlauf in der Wohnung


Der erste Testlauf in der Wohnung verlief ausnahmsweise mal ohne Schäden. Ja, wirklich! Ich konnte es auch kaum glauben. Kugeldifferentiale waren zu locker festgeschraubt und der Ritzel zu weit weg vom Motor. Ansonsten ließen die ersten paar Meter schon auf gutes Fahrverhalten schließen.

Testlauf im Freien


Man wird ja mit der Zeit größenwahnsinnig und darum habe ich vor dem ersten Testlauf im Freien noch schnell einen Motor mit 13 Turns eingebaut. Auch wenn der Baukastenmotor (Mabuchi RS540SH) schon vielversprechend gewirkt hat.
Gut, ab in den Park und Gas gegeben. Ich schwör, mich hätt's vor Begeisterung fast von der Parkbank geschmissen! Nicht nur, dass die Höchstgeschwindigkeit für ein Elektro RC Auto in fast Baukastenausführung schwer beeindruckend war. Nein, der Durga ließ sich auch trotz des anderen Motors extrem gut steuern. Spur perfekt, Lenkung reagiert sofort (bei der Geschwindigkeit Gold wert). Die Beschleunigung ließ etwas zu wünschen übrig. Deshalb wurden gleich Motor und Regler überprüft. Und die waren - wie erwartet - glühend heiß. Da muß wohl ein anderes Ritzel her. Soll das Problem aber nicht sein.
Nun, nach einer Viertelstunde braven Herumrasens war der Spuk auch schon wieder zu Ende. Mitten im Park stand plötzlich ein Baum. Der nahm mir für einen Sekundenbruchteil die Sicht auf den Durga. Und in dem wirklich kurzen Zeitraum zerschellte dieser an einem Metallpfosten. Ergebnis: Gebrochener Stoßdämpfer und Schwingenhalter vorne, verlorene (aber später wiedergefundene) Antriebswelle.

Fazit


Auch wenn ich nach so einer kurzen Ausfahrt noch nicht wirklich urteilen kann, hat mich doch das Fahrverhalten des Durgas schwer beeindruckt. Er liegt super auf der Strecke, fährt auch mit Höchstgeschwindigkeit brav seine Kurven und reagiert einwandfrei auf Befehle des Fahrers. Leicht zu bemängeln ist nur die Bereifung. Für Asphalt ist die nicht geeignet. Rutscht gewaltig. Und bei so hohen Geschwindigkeiten kann das problematisch werden.
Die Verarbeitungsqualität des Bausatzes ist top! Hier gibt's wirklich nichts zu meckern. Sämtliche Kunstoffteile machen einen sehr stabilen Eindruck. Mal abgesehen von den Stoßdämpfern ;). Einzig die Schrauben sind ein großer Kritikpunkt. Die tun sich mit dem harten Kunstoff schwer und sind schnell verwürgt.
Im Großen und Ganzen in dieser Preisklasse ein wirklich ausgezeichnetes Produkt. Klare Kaufempfehlung ;)
Mehr zu berichten gibt's dann hoffentlich, sobald die Ersatzteile angekommen sind und ich wieder fahren darf.

Bilder



Der Baukasteninhalt

Chassis und Motorhalterung

Die fertigen Differentiale

Differentialabdeckung hinten

Eingebautes Diff hinten

Selbiges mit Abdeckung

Beide Diffs eingebaut

Der (Standard-)Motor ist auch schon drin

Lenker vorne

Fertiges Hinterteil

Fertiges Vorderteil

Fertiges Chassis

Unfallschaden Eins (gebrochener Stoßdämpfer)

Unfallschaden Zwei (gebrochener Schwingenhalter)

Beklebte und lackierte Karosserie

Schwarz glänzend und matter Klarlack. Sieht aus wie Karbon ;)


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26 Mai 2008

Beleuchtung Mr. Fu und Tamiya Super Fighter G

Meine beiden Kärrile sind jetzt auch nachtfahrtauglich. Habe beide mit jeweils 4 LEDs bestückt (2mal weiß vorne und 2mal rot hinten). Meine Beleuchtung ist also eher an Zweckmäßigkeits- als an Prolligkeitskriterien (Stichwort: "grüne Unterbodenbeleuchtung") ausgerichtet...

Eins vorneweg: Da ich elektro- und löttechnisch ziemlich unbegabt bin, hab ich mir über Ebay gleich zwei fertige LED-Sets ersteigert. Das für den Super-Fighter G wird direkt über den freien Empfängerkanal mit Strom versorgt, jenes für den Mr. Fu hat eine eigene Stromversorgung über eine 9Volt-Blockbatterie.

Der Einbau beim Mr. Fu funktionierte ohne Probleme: 4 Löcher in die Karo gebort, Ledhalterungen versenkt und mit Uhu kraft gepickt, Kabel verlegt und mit Gewebeband fixiert und den 9V-Block mit Klettklebeand in der Fahrerkabine fest gemacht. Sieht ziemlich cool aus, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

Der Einbau im Super Fighter G stellte mich schon vor größere Probleme, da es irgendwie an der Karo keinen Platz gibt, an dem man die Halterungen insbesondere für die Frontscheinwerfer waagrecht versenken kann. Also nach vielen durchsuchten Forumseinträgen ohne nennenswertes Ergebnis selbst das Hirn ein wenig angestrengt und gebastelt. Hab' aus einem Balsabrettchen zwei ca. 5 cm lange Stücke ausgesägt, diese schwarz lackiert und mit zwei Löchern versehen. In denen hab ich dann die LED-Halterungen versenkt und die beiden "LED-Bretter" unter den Heckspoiler bzw. vorne an den Rammbock gepickt und mit einer kleinen Holzschraube gesichert. Hält hinten immer noch super, vorne ist mir die Konstruktion allerdings gleich bei der ersten Ausfahrt kollisionsbedingt abgerissen.

Also nochmal Foren durchsucht, Hirn angestrengt und dann halt doch Rat beim großen Bruder gesucht. Der hatte die zündende Idee: Hab' die Metallhalterungen mit eingefaßten und im rechten Winkel abgeknickten LEDs mit einem Schrumpfschlauch versehen. Die so entstandenen "Scheinwerfer" hab' ich dann in zwei 6mm-Löchern im vorderen Teil der Karo versenkt. Damit die Karo voll abnehmbar bleibt, wurde das Kabel zu guter Letzt noch mit Futaba-Steckern ausgestattet. Und fertig ist der nachttaugliche Super Fighter G...



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Mr. Fu auf der Piste, Apache AH64 in der Luft

Nach geraumer Zeit der Untätigkeit (zumindest im Vergleich zum Schtievähnder) hab auch ich mal wieder was beizutragen. Während eines schönen verlängerten Wochenendes in der noch schöneren Steiermark ist Mr. Fu zu weiteren Offroad-Ehren gekommen.
Und zwar auf der BMX-Bahn in Großsteinbach. Das Areal dort eignet sich übrigens hervorragend für den interessierten RC-Modellbauer: ein Teich für die Böötle, eine so gut wie immer unbenutzte BMX-Bahn für die Kärrile und genug Felder und Wiesen für Flugzeugle und Helis. Deshalb ist auch mein Mr. Fu zum Einsatz gekommen, allerdings ist das Gelände doch etwas zu viel für ihn. Das nächste Mal werd ich dann mit meinen 1:10 Modellen anrücken. Video gibt's aber trotzdem.


Mein 4-Kanal Apache ist auch zum Kurzeinsatz gekommen. War das erste Mal, dass ich das Teil bei kompletter Windstille draußen geflogen bin. Bin aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Teil wieder verkaufen werde. Der Heli dreht und rollt zwar sehr schön, das Nicken funktioniert aber schon überhaupt nicht. Nachdem auch Trimmung und Herumschrauben an der Mechanik keine Besserung gebracht haben, werd ich mir wohl einen anderen Heli zulegen. Mal schauen, was es wird. Bis dahin gibts aber hier noch das kurze Video vom Testflug.


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24 Mai 2008

Cross Tiger an der frischen Luft

Mein Cross Tiger durfte zum ersten Mal richtig an die frische Luft. Im Garten herum fahren wurde schnell langweilig, also schnell eine Schanze gebaut und ihn auf Stabilität getestet. Anschließend noch einige Geschwindigkeitstests auf der Straße.

Ergebnis:

  • Schönes Flugverhalten
  • Vier verlorene Schrauben (eine 2x)
  • Gebrochene Lenkung
  • Gebrochener Rammbock
  • Vier von vier gebrochene Karosseriehalter
  • Vier leere Akkus ;)

Im Großen und Ganzen also nicht so schlimm, wie erwartet.

Es gibt auch ein Video der Flugversuche: Cross Tiger lernt fliegen.

Kleines Detail am Rande: Es gibt Ersatz-Karosseriehalter. Und zwar im Querlenker Ersatzteil-Set. Eines davon kostet €15.- und enthält zwei Stück Halter. Bräuchte also zwei Packungen. Macht €30.-. Der komplette Cross Tiger Bausatz kostet €55.-. Da würde es doch nahe liegen, gleich einen neuen Bausatz zu kaufen. Oder einen RTR um €80.- und den jetzigen als Ersatzteillager zu verwenden. Oder überhaupt einen anständigen Monster Truck zu kaufen. Und letzteres wird's wohl werden ;).
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23 Mai 2008

Romantik am Ausee

Derzeit in Oberösterreich weilend, gab's einen kleinen Ausflug mit meinen zwei Lieblingen an den Ausee in Asten. Hier die Fotos dazu.


Schöner Ausblick

Meine zwei Lieblinge

Sandspielen

Kurz vor dem Sprung

Schwimmen lernen

Wenn ich einmal groß bin

Am Ufer

Bergsteigen

Red Bull verleiht Flügel ;)

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21 Mai 2008

Ankunft Robbe Norderney

Ein netter Modellbaukollege hat mir seinen Bausatz der Norderney von Robbe vermacht. Die wollte ich als Jugendlicher schon immer haben, inzwischen gibt es sie leider nicht mehr zu kaufen.
Heute hat mir mein Lieblingspostbote das Paketchen gebracht. Leider hat das Schiff die Reise von Deutschland nach Österreich trotz hervorragender Verpackung nicht ganz überstanden. Aber gut, mit ein bißchen GFK wird sich das schon richten lassen. Schade halt um die schöne Lackierung.
So, und somit habe ich drei Schiffe, die dringend auf Fertigstellung warten. Ich hab nur keine Ahnung, womit ich anfangen soll ;)

 

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