16 Mai 2008

Reely Cross Tiger

Weil uns der Monster Truck vom Schtievähnder h.c.h irgendwie gefallen hat und der Reely Cross Tiger als Bausatz schön billig ist, haben wir anderen Schtievähnders uns auch jeweils einen besorgt. Und ich war der Arme, der ihn als erstes zusammen bauen durfte um Erfahrung zu sammeln. Diese werde ich hier in diesem Baubericht kund tun.

Mal vorweg: Der Cross Tiger (CT) basiert in Wirklichkeit auf dem uralt TL-01 Chassis von Tamiya. Und es gibt mehrere Versionen. Seben Racing nennt ihn "Bonzer HBX", Reely "Cross Tiger" und bei Tamiya ist's / war's der Wild Dagger. Ist aber ein und das selbe Auto. Ich rede hier immer vom Reely.
In diesem Baubericht werde ich meine Erfahrungen anhand der Baustufe in der Bauanleitung durchgehen. Ich denke, dass macht es übersichtlicher und einfacher, die Tipps zu verwerten.



Bauanleitung


Die Bauanleitung gilt für zwei verschiedene Autos, die aus den selben Teilen bestehen - also auf dem selben Chassis basieren: Den CT (Monster Truck) und den Sturdy (Off-Road Buggy). Das merkt man auch, da in der Anleitung offensichtlich nur der Sturdy gebaut wird. Und der unterscheidet sich hin und wieder vom CT. Generell ist die Anleitung teilweise nur sehr schwer durchschaubar. Da soll man z.B. Teile zusammen suchen, die dann nicht verbaut werden. Oder sie unterscheidet sich von der Explosionszeichnung, die glücklicherweise am Schluß abgedruckt wurde. Oder sie verschweigt Bauschritte bzw. greift zu weit vor. Wie auch immer, man braucht etwas Fantasie um den CT fertig zu stellen. Ich würde auf jeden Fall sagen, ist nicht unbedingt was für Anfänger.

Baustufe 1 - Lenkgestänge / Linke Chassishälfte


Zu Beginn werden gleich der Lenkservo und das Lenkgestänge präpariert. Der Schritt hat mich wohl am meisten Zeit, Geld und Nerven gekostet.
Das größte Problem hier ist definitiv, Metall- mit Plastikteilen zu verbinden. Und das, ohne dass irgendwo in einem Plastikteil ein Gewinde vorhanden wäre. Also hauptsächlich eine große Würgerei. Das Lenkgestänge ging noch. Der Servoaufsatz mit den zwei Kugelköpfen hat mich allerdings fertig gemacht. Die Kugelköpfe ließen sich mal nur mit äußerster Kraftanstrengung schrauben. Aber auch nur, bis zu einem gewissen Punkt, dann war Schluß (Bild 3).

Also her mit den Schraubzwingen und einem langen Schraubendreher. Damit hab ich mir zwar den Schreibtisch ruiniert, aber es hat funktioniert. Zumindest beim ersten Kugelkopf.

Der zweite ist mir dann abgebrochen (Bild 5) und das hat mich vorläufig vor ein unlösbares Problem gestellt. Es gibt nämlich kaum Ersatzteile im Bausatz und schon gar keine Kugelköpfe.

Die Dinger, die an den Servo geschraubt werden, sind übrigens die Teile C11. Der Hinweis fehlt in der Anleitung.
Für den Weiterbau an der linken Chassishälfte fehlte mir jetzt also ein Kugelkopf, drum hab ich mich vorläufig schon an die rechte gemacht. Was mir allerdings genau so sauer aufstößt ist, dass der Servo so blöd verbaut ist. Muß man den tauschen, darf man das ganze Auto komplett auseinander nehmen. Und das ist ordentlich Arbeit, wie ich öfter erfahren mußte.

Baustufe 2, 3, 4 und 5 - Rechte Chassishälfte / Kardanwelle / Getriebe


Hier gibt's keine besonderen Vorkommnisse, abgesehen davon, dass man in Stufe 2 acht und nicht sechs Schrauben vom Typ MA4 braucht. Ich persönlich habe allerdings gleich sämtliche Metall- und Plastiklager durch Kugellager ersetzt. Erspart einen späteren Umbau. Auf Bild 6 das fast fertige Chassis, Bild 7 zeigt einen Teil des Getriebes.


Baustufe 6 - Der Motor


Der Motor ist ein 650er von Modelcraft. Leider finde ich keine genauen Daten dazu. Wie auch immer, der Standard-Motor mit dem bereits montierten 19er Ritzel ist für das Auto vollkommen ausreichend. Bring genügend Geschwindigkeit und Kraft. Mehr wäre für die instabilen Teile nicht sinnvoll.
Der Einbau selbst bereitet keine großen Probleme. Aufpassen halt, dass man die richtigen Löcher für die Anzahl Ritzel verwendet. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum sich nicht alle Löcher verschließen lassen. Verstehe nicht mal, warum da überhaupt Löcher sein müssen. Und was ich noch weniger verstehe ist, warum die Kabel falsch an den Motor angeschlossen sind. Zumindest nach meiner Auffassung. Blau sollte Minus sein, Gelb plus. Hier ist es genau umgekehrt. Also den Motor "falsch" an den Regler anschließen!

Baustufe 7, 8 und 9 - Aufhängung, Radachse und Antriebswelle hinten


In Schritt 7 aufpassen, dass man wirklich die richtigen Teile C14 und C15 erwischt. Es gibt nämlich welche für die Aufhängung vorne, die genau gleich aussehen aber kürzer sind. Merkt man dann aber beim Zusammenbauen ganz schnell ;). Die Rillen müssen aneinander passen, dann hat man kein Problem.
Bei C4 wirklich genau auf die Einbaurichtung achten! Die Schraube MA2 kommt durch das kleine Loch. Ansonsten sämtliche Schrauben fest, aber nicht zu fest anziehen. Die Aufhängung sollte noch leicht zu bewegen sein. Das ist allerdings bei der billigen Verarbeitungsqualität eine Herausforderung.

Baustufe 10, 11, 12 und 13 - Aufhängung, Radachse, Antriebswelle und Lenkung vorne


In Baustufe 10 ist nicht vermerkt, dass man zwei Stück Schrauben MB3 braucht. Ansonsten gilt das selbe, wie für Baustufe 7.
Wichtig bei Baustufe 11 ist, dass man das komische, spitze Plastikteil (C21) noch NICHT montiert. Braucht man nämlich noch nicht und bei Problemen (die sicher kommen) ist es lästig, wenn man's jedesmal wieder wegschrauben muß.
In diesem Schritt begannen bei mir übrigens wieder die Probleme. Der lange Mitnehmer wollte ums Verrecken nicht passen. Grund war, dass die Sternwelle (MA17) im vorderen Differential nicht korrekt gebohrt war. Also das komplette Chassis wieder auseinander bauen. Zum ersten Mal.
Die Stellschrauben MB1 in Schritt 11 und sämtliche in 12 übrigens wieder gut - aber nicht zu gut - festschrauben.
Den Rammbock in Baustufe 13 ebenfalls NICHT montieren. Der wäre uns später noch im Weg und wird nicht benötigt.

Baustufe 14 und 15 - Die Stoßdämpfer


Interessanterweise zwei ziemlich angenehme Arbeitsschritte. Keine besonderen Vorkommnisse. Würde allerdings aufpassen, dass der Schlauch MB9 genau geschnitten wird. Ansonsten gibt es nur zu beachten, dass man beim Montieren der Stoßdämpfer die richtigen Löcher (die inneren) an der Aufhängung erwischt.
Somit wäre das Chassis laut Anleitung fertig (Bild 10). Haha! Da paßt noch soviel nicht und es sind noch genügend Teile übrig. Also war in meinem Fall grübeln angesagt. Und viel probieren und ärgern. Davor aber noch zu den letzten drei Schritten laut Anleitung.


Baustufe 16 - Karosseriehalter


Wieder einer der Schritte, die mich an den Rande des Wahnsinns gebracht haben. Es ist nämlich so, dass es drei (eigentlich mehr) verschiedene Möglichkeiten gibt, die Karosseriehalter (von denen es auch verschiedenen gibt) an zu bringen. Baustufe 16 gilt NUR FÜR DEN STURDY!!! Da muß man mal draufkommen. Stünde zwar in Klammer in der Überschrift, aber wer liest die schon. Welche Teile für den CT gelten und wie sie montiert werden, ist in der Bauanleitung nicht zu finden. Aber in der Explosionszeichnung abgedruckt. Aber wer liest die schon ;). Ist ja nicht so, dass die sehr übersichtlich wäre.
Wie auch immer, ich hab's auf jeden Fall zwei Mal falsch gemacht. Ein nicht richtiges Beispiel ist auf Bild 11.
Wiederum falsch auf Bild 12. Das Foto ist während der Ausbauarbeiten des Servos entstanden. Dazu aber später mehr.
Richtiger und einziger Weg ist, die Teile C20 vorne und die C5 hinten zu montieren. Also genau andersrum, wie in der Explosionszeichnung beschrieben! Zu sehen auf den Bildern 13 bis 15.
 


Baustufe 17 - Die Räder


Nun, ich pflege, die Räder immer erst nach den ersten paar Fahrtest zu kleben. Man weiß ja nie. Spricht aber grundsätzlich nichts dagegen, es gleich zu machen. Ansonsten hier das übliche. Kennt man von anderen Autos.
Wichtig: Teil C19 gilt wieder nur für den Sturdy. Steht diesesmal aber nicht in der Anleitung. Also NICHT montieren!

Der 1. Fahrtest


Schon sehr neugierig und ob der relativ langen Bauzeit genervt, hab ich schnell Akku, Fahrtenregler und Empfänger angeschlossen und bin mal eine vorsichtige Runde gefahren. Ergebnis: Der CT lenkt in die falsche Richtung. Ist auch irgendwie logisch, der Servo steht schließlich auf dem Kopf. Da meiner uralt Funke eine Servo-Reverse-Funktion fehlt, war guter Rat teuer.
Erster Versuch: Servo umpolen. Ging schief, weil neuer Digitalservo an dem keine Kabel wären, die man hätte umlöten können.
Zweiter Versuch: Alter Servo umpolen. Ging ebenfalls schief. Grund unbekannt. Auf jeden Fall hab ich's trotz umlöten der Servomotoranschlußkabel sowie der Anschlüsse des Potis im Servo nicht geschaft, den Servo in die richtige Richtung drehen zu lassen. Hat mich aber jede Menge Zeit gekostet. Und einen Servo ;).
Dritter Versuch: Da mir meine netten Arbeitskollegen am Vortag einen Gutschein von MegaModell geschenkt hatten, machte ich mich auf den Weg dorthin und erstand eine neue Fernsteuerung. Natürlich gleich mit 3 Kanälen und Synthesizer (Graupner XS-6 FM Race). Von billigem Schrott hab ich vorläufig mal die Nase voll ;). Der Versuch hat dann übrigens funktioniert.

Der 2. Fahrtest


Während also meine neue Funke am Ladegerät hing, hab ich noch die Elektronik irgendwie ins Auto gestopft. Ist in der Anleitung nämlich ebenfalls nicht ersichtlich, was am vernünftigsten wohin gehört. Ich wollte fahren, also hab ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Also, Fernsteuerung an - Fahrtenregler an - WUMMMS. Elektronik spielte verrückt (Empfänger oder ein Kabel wohl zu nahe am Motor oder Fahrtenregler), CT suchte sich eine Zimmerecke aus und knallte mit voller Wucht dagegen. Die schwarzen Teile, die auf dem Foto rechts am Boden zu sehen sind, sind die Überreste des Rammbocks. Das blöde Hartplastik ist einfach etwas brüchig. Gut, dass im Bausatz zwei davon sind.

Elektronik und abschließende Arbeiten am Chassis


Mit den übrig gebliebenen Teilen ließ ich dann meine Fantasie spielen, bzw. durchforstete die Explosionszeichnung ganz genau. Und auch sonst gab es am Chassis einiges zu tun. Weiters sollte ja noch die Elektronik - also Fahrtenregler und Empfänger - anständig eingebaut werden.
Was den letzten Punkt betrifft, schweigt sich die Bauanleitung ja komplett aus. Auf der Explosionszeichnung und ab Baustufe 16 ist zwar ein Fahrtenregler zu sehen, aber so geht's auf jeden Fall mal nicht.
Was mir am Chassis gleich negativ aufgefallen ist, sind die vielen Schlitze und Löcher, die keinen Sinn erfüllen, außer dass Wasser und Dreck ins Innere gelangen kann. Also muß die Elektronik auf jeden Fall geschützt angebracht werden. Weiterer wichtiger Punkt für mich war, dass Empfänger und Fahrtenregler möglichst weit voneinander entfernt eingebaut werden.
Für den Fahrtenregler bot sich der Platz vor dem Motor an, wie auch mit viel Vorstellungskraft aus der Bauanleitung zu entnehmen ist. Allerdings störte mich hier die komische Ausbuchtung auf Bild 17. War aber schnell klar, was damit zu geschehen hat. Nämlich absägen und das Loch aus der Mitte des Bildes 18 damit stopfen. Paßt perfekt dort hin und es ist dann auch mehr Platz für den Regler.

Wie man übrigens auf Bild 18 unschön erkennen kann, liegt die Kardanwelle frei. Erste Anlaufstelle für bösen Dreck. Mir unverständlich, aber da fällt mir sicher noch was dazu ein.
Ebenfalls auf Bild 18 schön zu sehen, sind die restlichen Löcher für die Ritzelwahl. Die sind offen und gehen direkt ins Getriebe. Ganz unschlau meiner Meinung nach. Also irgendwie abdichten. Ich hab's noch nicht gemacht, aber kleine Plastikteile mit Sekundenkleber fixiert würden sich anbieten. Sollte man doch einen größeren Ritzel einbauen, kann man's ja wieder aufbohren oder rausreißen.
In die zwei Schraubenlöcher unter dem bereits zugeklebten Rechteck habe ich einfach zwei Schrauben geschraubt. War das naheliegendste.
Auf Bild 19 ist neben dem Motor ein Schlitz zu sehen, der für mich auch keinen Sinn ergibt. Also hab ich ihn kurzerhand mit einem 4mm Bohrer auf einer Seite vergrößert und dann die Motoranschlußkabel durchgezogen. Vielleicht war das auch so gedacht, aber dann hätte man ihn größer machen müssen. Wie auch immer, ich halte es so für eine gute Idee.
Übrigens: Wer sich wundert, was die Teile C10 (rechter Rand Bild 18) für einen Zweck haben: Die gehören zur Akkuhalterung. Werden mit Splinten an der selben befestigt und verhindern, dass der Akku rausrutscht. Schlaue Sache, aber wiedermal nicht in der Anleitung.
Gut, also Platz für den Fahrtenregler (habe den Tamiya Standardregler TEU 101-BK aus dem Touareg verbaut) wäre mal gefunden. Ist noch nicht perfekt, da noch nicht wirklich hervorragend geschützt. Aber da wird noch was gebaut, sobald ich ein passendes Gehäuse finde.
Nächster Schritt war der Einbau des Empfängers. Wie schon geschrieben, wollte ich ihn möglichst weit weg vom Regler haben. Bei den Platzverhältnissen schwierig. Aber wenigstens hat man nach oben genügend Spiel. Die Karosserie ist ja hoch. Schützen wollte ich ihn auch so gut wie möglich. Und da bot sich eine Aufbewahrungsbox für Schrauben, die ich noch rumliegen hatte, direkt an (Bild 19). Farblich zwar nicht wirklich passend, aber der Zweck heiligt schließlich die Mittel. Zuerst mußte allerdings das Chassis mittels aufgeklebter ABS-Leisten erhöht werden, da es zur Mitte hin spitz nach oben zuläuft. Also nicht waagrecht ist. Anschließend wurde die Box mit Klettband auf den Leisten festgemacht, um sie jederzeit wieder entfernen zu können.
Um die Luftzufuhr zu ermöglichen, habe ich in den Deckel der Box Löcher gebohrt und anschließend ein Stück Luftabzugsfilter auf die Innenseite geklebt um Staub aus der Box fern zu halten. Ein Stück des selben Filters klebt natürlich auch am Einlaß für die Kabel. Den Deckel selbst habe ich mit ganz normalem Klebeband fixiert. Läßt sich jederzeit leicht wieder entfernen.
Bild 20 zeigt dann den fertigen Einbau der Elektronik, nur die Antenne fehlt noch.

Die Antenne sollte übrigens - und da habe ich wirklich lange gebraucht, bis ich da draufgekommen bin - mittels Teil B7 auf die Motorhalterung A2 geschraubt werden. Das gibt für mich schon mal gar keinen Sinn, weil dadurch das Antennenkabel über den Fahrtenregler und den Motor geführt wird. Also direkt über alle möglichen Störquellen. Deshalb mußte ein anderer Platz her.
Habe mich dafür entschieden, die Antennenhalterung direkt auf meiner Empfängerbox zu montieren (Bild 21). Dazu mußte allerdings ein Loch in die Karosserie gebohrt werden und das schon vorhandene liegt frei. Was soll's, wird später noch mit GFK zugepappt.

Bild 22 zeigt das nun eigentlich fertige Auto. Was allerdings gleich auffallen könnte, ist die zu weit nach vorne geschobene Karosserie. Ein Ergebnis von nach Explosionszeichnung montierten Karossierehaltern. Also mußte alles wieder umgebaut werden. Bedeutete natürlich auch, dass die Antenne nicht mehr paßte. Macht ja nix, halt noch ein drittes Loch in die Karo gebohrt. Dieses Mal auf dem Dach des Autos.
Bei der Gelgenheit habe ich übrigens auch rausgefunden, wofür die vier komischen Laschen auf der linken Chassishälfte sind: Damit kann man ausgezeichnet die Tamiya-Stecker zwischen Akku und Regler befestigen (Bild 23).

Damit hab ich's mal vorläufig belassen. Was unbedingt noch zu tun wäre, ist den Servo vor Wasser und Schmutz zu schützen. Das dürfte allerdings eine unlösbare Aufgabe werden. Ebenfalls muß noch der Regler in eine Box und der große Schlitz auf der Unterseite des Chassis (die Verbindung zwischen linker und rechter Hälfte) muß mit Klebeband abgedichtet werden (Bild 24).

Der "fertige" Cross Tiger


Und so sieht der vorläufig fertige Cross Tiger aus. Weitere Schritte unter "Ausblick und Tuning".


3. Fahrtest


Mit dem fertigen Auto wurde dann auch gleich ein dritter Fahrtest gemacht. Sollte ja jetzt alles gutgehen. Sicherheitshalber aber ohne Karosserie - man will ja nicht gleich Kratzer drinnen haben. Stellte gleich voller Begeisterung fest, dass man mit dem CT lustige Wheelies machen kann. Einer davon war mit zuviel Gas. Ergebnis: Überschlag und drei von vier Karossieriehaltern gebrochen. Und wie's so ist, gibt's die nicht nach zu kaufen. Zumindest nicht so ohne weiteres. Also mußte geklebt werden. Vom Touareg weiß ich, dass Sekundenkleber da gar nichts nützt. Auch ein Verkleben mittels Erhitzen nützt nichts. Also mußte der Stabilit Express dran glauben. Und siehe da, es hat funktioniert. Zumindest bei den zwei vorderen. Allerdings habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, einen Belastungstest durch zu führen. Die erste Ausfahrt wird zeigen, ob's wirklich hält oder nicht.
Ansonsten war der Fahrtest erfolgreich. Der CT ist wie erwartet zu flott für eine Wohnung. Bin also schon gespannt, wie er sich im Freien verhält.

Ausblick und Tuning


Wie schon erwähnt, macht Tuning beim CT nur wenig Sinn. Vor allem, was den Motor betrifft. Generell ist das Ding aber so instabil, dass man sich gut überlegen sollte, ob man wirklich zusätzliches Geld investieren möchte. Ich denke, es macht dann mehr Sinn, gleich einen vernünftigen Bausatz zu kaufen.
Da ich ihn aber jetzt schon mal habe und einiges an Zeit reingesteckt wurde, werde ich wohl noch ein bißchen was tun. Leider gibt es für das alte TL-01 Chassis kaum noch Tuning-Teile im Handel, ich werde trotzdem versuchen, soviele Alu-Teile wie möglich zu ergattern und die Kiste etwas stabiler zu machen.
Ansonsten werde ich noch die empfindlichen Stellen der Karosserie (also die Ränder) mit Glasfaser etwas verstärken um nicht gleich - wie beim Touareg - Risse zu bekommen.
Und da in unserer "RC-Gang" jetzt drei absolut identische Autos vorhanden sind, wird wohl noch umlackiert werden. Irgendwie geistert mir ein leuchtendes Rot im Kopf herum.
Selbstverständlich werden dann auch noch LEDs eingebaut. Standardmäßig Front- und Heckscheinwerfer und natürlich auch eine Unterbodenbeleuchtung.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

gut so aber wie ist das mit der kardanwelle geht bei mir verdammt s ich hab ne fahrzeit von 30 minuten dann geht der überhitzschutz vom regler an

MichiG hat gesagt…

Danke für den ausführlichen Baubericht. Die Kugelköpfe hats bei mir auch bereits beim ersten festeren Drehen zerissen ;). Ansonsten kann man für den Preis an dem Modell nichts aussetzen.

Anonym hat gesagt…

also die Kugelköpfe zur hälfte rein, wieder dann wieder raus. Bissi Öl drauf und es flutscht ;)