21 Juli 2008

Jungfernfahrt "Swampdragon"

Nach fast einem Jahr war es soweit: mein 100%-Eigenbau-Sumpfboot "Swampdragon" (mit verbauter Silverlit X-Plane-Elektronik) hatte seine Feuertaufe! Und die verlief erfreulicherweise ohne gröbere Zwischenfälle, wie man aus dem Video gut erkennen kann...
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03 Juli 2008

Jungfernfahrt TUSSI

Nach drei Monaten war es endlich soweit: Die Tussi (vormals Paula III) konnte in See stechen. Ausnahmsweise gab's bei dieser Testfahrt mal keine Probleme ;).
Hier ein paar Fotos und ein Video.


Sichtlich nervös vor dem Stapellauf.

Der erste Kontakt mit "echtem" Wasser

Erst mal langsam

Und, weil mutig, Vollgas

Scheinwerfer sind natürlich auch an

Zurück in die Werft zur Kontrolle. Alles in Ordnung

TUSSI - Die Anfangsbuchstaben der Personen, von denen ich das Schiff als Geschenk bekam und mir
 


Und hier das Video: Jungfernfahrt

Zum Fahrverhalten ist zu sagen, dass das Schiff - dank ausgezeichnetem Rumpf - perfekt im Wasser liegt und selbiges auch schön verdrängt. In der Basisaustattung, wie sie im Baukasten ist und von mir verwendet wird, ist der Motor allerdings etwas überdimensioniert. Erinnert mich beim Gasgeben eher an eine Sportyacht, als ein Arbeitsschiff. Aber man muß ja nicht immer Vollgas fahren. In den Kurven liegt das Boot ebenfalls sehr gut. Ein bißchen schwerer allerdings, und das Wasser schwappt über. Rückwärtsfahren ist - wie sich's für ein Schiff gehört - nur langsam möglich. Bin also rundum zufrieden.
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25 Juni 2008

Silverlit PicooZ TandemZ-1

Eines Tages stach mir während eines Besuchs bei meinem Lieblingselektronikladen der Silverlit PicooZ TandemZ-1 ins Auge. Obwohl schlechte Erfahrungen mit Silverlit-Helis gemacht, habe ich aus optischen Gründen nicht lange überlegt und ihn eingepackt.

Zuhause angekommen, ausgepackt, aufgeladen und gleich schwer begeistert!
Entgegen einiger Beschreibungen ist es mir zwar nicht möglich, den TandemZ-1 so zu trimmen, dass er wirklich bewegungslos in der Luft steht, aber inzwischen ist er soweit eingestellt, dass er meistens das tut, was er tun soll. Und es macht einen Mordsspaß, mit ihm durch die Wohnung zu fliegen!
Flugdauer ist erstaunlicherweise bei leicht 15min, die Akkus sind in der selben Zeit wieder geladen.
Durch die 3-Kanal-Steuerung beherrscht er auch Vor- und Rückwärtsfliegen und benimmt sich so fast wie ein Großer.
An der Stabilität gibt es auch nichts auszusetzten. Beim ersten Testflug ist er mir zwar frech aus dem Fenster geflogen, hat den Sturz aus dem 5. Stock aber ohne Schaden überstanden. Ich hätte übrigens gerne mein Gesicht gesehen, als er sich plötzlich nach unten verabschiedet hat. Bin ja etwas vorbelastet, was erste Testflüge-/fahrten betrifft ;).
Was er allerdings gar nicht mag sind Zugluft, Pflanzen, die im Weg rumstehen und Freundinnen, die panische Angst um ihre Haare haben.
Muß sagen, wenn ich ihn nicht schon hätte, ich tät ihn mir grad wieder kaufen.



Video

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Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007

Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007
Für einen "großen" Porsche, den ich schon seit Ewigkeiten gerne hätte, fehlt mir leider immer noch das Geld. Aber auf der Tamiya Webseite sprang mir eines Tages der Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007 ins Auge, der - wie ich finde - unglaublich gut aussieht. Lange bei deutschen und österreichischen Händlern danach gesucht, leider aus mir unbekannten Gründen nirgends gefunden. Scheint nicht mal im Katalog 07/08 auf.

Eines wundervollen Tages war ich wiedermal beim Conrad um - wie so oft - Ersatzteile für meine Lieblinge zu kaufen. Und plötzlich: Da stand er! Ein echter Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007. Ich konnte es kaum fassen und habe natürlich nicht lange überlegt. An der Kassa plagte mich dann zwar das schlechte Gewissen, aber den mußte ich einfach haben. Auch weil mir in meiner Sammlung noch ein On-Road Fahrzeug fehlte.



Bausatz


Der GT3 sitzt auf einem TT-01E Chassis. Anscheinend sind bei der E-Version neue A und D Teile dabei. Da ich die älteren Versionen des Chassis leider nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob die Sinn machen oder nicht.
Auf jeden Fall wird der Bausatz mit Lichteinheit geliefert. Dabei sind Scheinwerfer und vier LEDs (2 weiß, 2 rot) mit 5mm Durchmesser. Dazu später aber noch mehr.
Was mich stört ist allerdings, das das Chassis in seiner einfachsten Standard-Ausführung daher kommt. Alles Plastik (auch die Antriebswelle), Luftdruckstoßdämpfer und Plastiklager. Da ist wirklich Tuning angesagt. Deshalb hab ich auch gleich das Tuning-Set von Carson mitgenommen. Das verspricht mit Kugellagern, Speed-Getriebe (inkl. Ritzel) und Öldruckstoßdämpfern etwas mehr Spaß. Mehr wollte ich vorläufig nicht für's Aufmotzen ausgeben.

Baubericht


Der Zusammenbau gestaltete sich - Tamiya like - relativ einfach. Wirklich einfach. Da gibt es kaum was zu meckern.

Beim Einbau des Motors habe ich kurz gerätselt, wie ich den am Motorhalter anschrauben muß, wenn ich den 28Z-Ritzel mit dem 55Z-Stirnradgetriebe aus dem Tuning-Set verwende. Steht aber sogar auf der Verpackung des Sets. So ungefähr zumindest. Man darf's nur nicht überlesen. Wie auch immer, man tut einfach so, als hätte man einen 22Z-Ritzel und die Sache hat sich erledigt.

In der Bauanleitung verwirrend ist allerdings, dass ständig von einer Chassis Version mit breiter Spur (bzw. einer mit kurzem Radstand) die Rede ist. Habe nur leider nicht rausgefunden, wo genau der Unterschied liegt und wie man rausfindet, welche Version man hat. Gut, der Porsche hat auf jeden Fall die breite Version.

Etwas lästig war der Einbau der hinteren Querlenker. Da ich wie gesagt nicht wußte, welche Chassis-Version ich besitze, habe ich natürlich dieselben falsch eingebaut. Und da bin ich natürlich erst ganz am Schluß drauf gekommen, als ich die fertige Karosserie auf's Chassis gestülpt hab (Bild 3). Also mußte alles wieder auseinander gebaut werden. Nervig.
Drum merke: Porsche GT3 - kurzer Radstand, breite Spur!
Wichtig in den Bauschritten 7 und 8.
Wie's richtig sein soll, ist auf Bild 4 zu sehen.


Was ich übrigens auch überlesen habe, ist der Hinweis in Abschnitt 22 (Lenkgestänge - Bild 5), dass man die Schrauben (MB2) nicht ganz einschrauben soll. Gut, überlesen hab ich den nicht, aber auf die falschen Teile bezogen. Egal, ist ein wichtiger Hinweis, ansonsten ist die Lenkung etwas sehr schwergängig.

A propos Lenkung. Ich habe verzweifelt versucht, einen Server-Saver einzubauen. Leider ist mir das aufgrund der Höhe desselben nicht gelungen. Paßt dann nicht mehr ins Chassis der Servo. Schade! Falls jemand dafür eine Lösung hat - sie ist herzlich willkommen.

Ansonsten keine Probleme und ich konnte mich nach kurzer Zeit der Karosserie widmen. Das fertige Chassis sieht dann übrigens so aus:


Nach genauem Studium der Anleitung für die Karosserie stellte ich fest, dass Abdeckfolien vorhanden sind. Die Decals für die Fenster sind nämlich durchsichtig muß man wissen. Wußte ich anfangs nicht und mir war einfach nicht klar, warum ich die Fenster abkleben soll. Scheinwerfer war klar, aber Fenster. Wie auch immer, ich hab's glücklicherweise trotzdem gemacht. Perfekt abdecken tun die Folien übrigens - wie immer - nicht. Die Ränder werden nicht glatt. Da dann aber sowieso Decals drüber kamen, war mir das egal.
Das Lackieren ging dann nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Zuerst habe ich die Farbe zu stark verdünnt, wodurch der Lack etwas anfällig für's Ablösen wurde. Dann ging meiner Druckluftdose die Luft aus und ich mußte mit Sprühdosen weitermachen. Hat der Konsistenz des Lacks auch nicht gut getan. Und schlußendlich hat's noch angefangen zu regnen, was mich zeitlich auch etwas zurückgeworfen hat. Naja, der Lack wurde also nicht perfekt, wenn man das Endprodukt aber von Außen betrachtet, läßt es sich damit leben. Und für was gibt's schließlich Aufkleber, die man über die schlechten Stellen kleben kann ;).

Ahja, Aufkleber. Ganz üble Arbeit. Mag ich gar nicht. Schon gar nicht, wenn man - wie beim GT3 - ständig um die Kurven kleben muß. Und kleben die Dinger erst mal, bekommt man's ohne Schaden nicht wieder weg. Außerdem sind's in diesem Fall unendlich viele Decals. Kam mir zumindest so vor. Deshalb wurde ein großer Teil gar nicht erst angebracht.

Als letzter Bauabschnitt folgte noch der Einbau der Lichteinheit. Eher unproblematisch. Abgesehen davon, dass man nicht genau sieht, wie die Scheinwerfer platziert werden müssen, wenn man sie mit doppelseitigem Klebeband festpickt.

Fotos


Das war's, mehr gibt's nicht zu tun. Und hier ein Blick auf das Endprodukt. Sehr, sehr hübsch geworden. Wenn man nicht genau hin sieht. Ist aber auf jeden Fall rein optisch der neue Liebling in meiner Sammlung. Diese Tatsache hat dem Touareg zwar gar nicht gefallen, aber da muß er drüber weg.


Fahrbericht


Mit dem fertigen Chassis in der Hand ging es ab in einen Park für die erste Testfahrt. Hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich ja nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit ersten Testfahrten hatte. Deshalb zum Aufwärmen mal ein paar gemütliche Kreise gezogen. Ein paar Minuten später packte mich aber dann doch die Neugier und ich ging auf's Gas. Und war erstaunt. Flott das TT-01. War mir zwar klar, dass ich ein Speed-Getriebe eingebaut habe, aber mit der Geschwindigkeit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Nicht ganz so schnell, wie der Durga, der Testweise mal einen 13T Motor bekam, aber doch sehr ansehnlich. Genaue Aussagen über die Höchstgeschwindigkeit kann ich leider nicht treffen. Dazu ist der Park zu klein.
Trotz des hohen Tempos bleibt das Chassis aber schön in der Spur und die Lenkung reagiert sofort und genau. Hätte ich so gut eigentlich nicht erwartet.
Das Getriebe läuft ruhig, der Motor bleibt auch nach härterer Belastung im akzeptablen Temperaturbereich. Der Fahrtenregler zeigte sich unbeeindruckt.
Genaue Aussagen zum Fahrverhalten werde ich vorläufig schuldig bleiben. Dazu brauche ich zuerst genügend Platz, um mal so richtig Gas zu geben.

Lichteinheit


Die im Bausatz enthaltene Lichteinheit (TLU-01) kann eigentlich gar nichts. Außer die LEDs mit Strom beliefern. Dafür ist sie ziemlich groß. Vorhanden sind acht Steckplätze für jeweils zwei LEDs. Insgesamt können also 16 LEDs angesteuert werden. Zusätzlich gibt es noch einen Steckplatz für die Erweiterungseinheit TLU-02. Die TLU wird mit mitgeliefertem Verzweigungskabel direkt zwischen Akku und Fahrregler gesteckt. An der Einheit selbst befindet sich ein Ein-/Aus-Schalter. Ein weiteres Details, das mich stört. Ungut, wenn man das Licht extra einschalten muß. Hab das gerne mit dem Power-Schalter des Reglers verbunden. Ein Schalter für alle Funktionen.
Praktisch ist dafür die LED-Halterung. Also die Scheinwerfer. Und sieht dazu noch gut aus.
Wie auch immer, ich denke, bei diesem Auto geht es eher um das Fahrverhalten, als um die Ausstattung mit LEDs. Deshalb halte ich auch die Lichteinheit für wenig sinnvoll. Abgesehen davon gefällt mir meine Selbstbastellösung besser. Ist wesentlich kleiner und hat viel weniger Gewicht.

Fazit


Das TT-01 ist ein Chassis für Anfänger im Modellbau. Der Zusammenbau geht leicht von der Hand und ist schnell erledigt. Regler und Motor sind im Bausatz enthalten, benötigt werden nur noch Akku, Servo und Fernsteuerung. Auch vom Fahrverhalten her, eignet es sich hervorragend für unerfahrene Fahrer.
Die Qualität der Einzelteile ist in Ordnung. Wie man's bei Tamiya nicht anders gewohnt ist.
Der Preis ist allerdings etwas hoch angesetzt. V.a., wenn man bedenkt, dass wirklich nur Standard-Teile im Bausatz enhalten sind. Wäre zu wünschen, dass wenigstens anständige Stoßdämpfer, eine Antriebswelle aus Alu und Kugellager mitgeliefert werden. Aber irgendwie muß Tamiya ja auch Geld verdienen.
Da das TT-01 weit verbreitet ist, gibt's ein großes Angebot an Tuning-Teilen. Die haben dann allerdings auch ihren Preis.
Die Karosserie (inkl. Decals) ist top. Auch wenn dieser Punkt wahrscheinlich Geschmacksache ist. Mir persönlich gefällt der GT3 außerordentlich gut und war schon alleine deshalb das Geld wert.

Videos


Video 1
Video 2

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24 Juni 2008

Jetski-Jungfernfahrt

Da ich im vergangenen Herbst in der Bucht einen sehr günstigen RC-Jetski ersteigert hab (20 Euro hat mich das Teil gekostet), hab ich ihn jetzt zum ersten Mal in freier Natur ausprobiert. Geht richtig schön ab, das allerdings nur für ca. 30 Sekunden. Danach hatte ich eine Empfängerstörung, einen Crash mit unserem "Steg" und dann keinerlei Reaktion mehr auf Funksignale. Heute geht er allerdings schon wieder, irgendwie ist da wohl Wasser reingekommen. Wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben, da sich das Ding nicht öffnen lässt und sich dadurch einer eingehenden Elektronik-Kontrolle entzieht. Ist eben doch nur Chinesen-Billig-Vollplastik. Blöd.
Aber hier gibt's zumindest ein Video.

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15 Juni 2008

FlyCamOne²

Aus Interesse, was das Ding so kann, wurde eine ACME FlyCamOne² angeschafft. Ergebnis nach den ersten Kurztests: Nettes Spielzeug mit mäßiger Bildqualität und (noch) einigen Fehlern. Aber eigentlich ganz lustig.

Positiv:
  • klein und leicht
  • Linse läßt sich schwenken
  • Basisplatte zur externen Stromversorgung und Ansteuerung wird mitgeliefert
Negativ:
  • Video und Ton manchmal nicht synchron
  • Treiberinstallation/Update unter Windows etwas undurchsichtig
  • Videoqualität mäßig
  • Keine Videoaufnahme ohne Ton möglich
  • Videos im AVI-Format werden ziemlich groß


Diverse Forenbeiträge berichten, dass sich die FCO² hin und wieder von selbst abschaltet. Ist mir allerdings noch nicht passiert. Wichtig ist auf jeden Fall, stets die aktuelle Firmware zu installieren. Die ist auf der FlyCamOne Webseite erhältlich. Seit Version 3.03 gibt's nämlich auch die Möglichkeit, die Videos/Bilder um 180° gedreht aufzunehmen, was speziell bei der Montage der Kamera auf RC-Autos sehr interessant ist.

Ansonsten ist die Kamera wie gesagt, ein nettes Spielzeug, mit dem gute Videos aufgezeichnet werden können. Man darf sich halt nur nicht zuviel erwarten.

Habe mal zwei Testvideos auf YouTube gestellt:

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11 Juni 2008

Zusammenbau und Entstörung eines LRP - Motors

LRP-HPI Challenge 17T inkl. Zubehörbeutel
Nachdem ich seit heute stolzer Besitzer zweier LRP-HPI Challenge 17T Motoren bin und mir anfangs nicht ganz klar war, wie die Kohlen und Federn montiert bzw. die Kondensatoren angelötet gehören, hier eine kurze Anleitung.

Jeder Motor, der in einem RC-Modell verbaut wird, sollte mit Kondensatoren entstört werden um Funktionsfehler der RC-Anlage zu verhindern und deren Reichweite zu erhöhen. Die Vorgehensweise ist im Prinzip ganz einfach. Nur hier bei den LRP-Motoren tat ich mir etwas schwer.

Schritt 1 ist die Montage der Kohlen. Diese werden einfach in die vorhandene Öffnung geschoben. Falsch machen kann man da nicht viel.
Anschließend werden die Federn richtig angebracht. Das Ende mit dem Haken muß auf die Kohle drücken.
Die Kondensatoren werden jeweils an einer Öse und am Winkel über der Feder angelötet. In meinem Fall haben die Ösen gefehlt, darum habe ich mich damit begnügt, ein Bein der Kondensatoren einfach mit vorhandener Schraube festzuklemmen. Hält auch.
Bis jetzt sollte das Werk dann so aussehen.
Im nächsten Schritt werden die Litzen der Kohlen angelötet.
Schlußendlich noch die Motorkabel anlöten und die Sache ist erledigt.

In Wirklichkeit also gar nicht so schwer. Man muß nur wissen, wie. Die Anleitung ist da leider nicht sehr aufschlußreich.

Der Motor sollte vor der ersten Verwendung dann noch "eingelaufen" werden, um seine optimale Leistung zu erreichen. Dazu denselben ein paar Minuten langsam laufen lassen oder einfach an eine oder zwei Akkuzellen anschließen.

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04 Juni 2008

Die Vier

Mit dem GT3 habe ich meine Sammlung vervollständigt. Ein On-Roader, ein Monster Truck, ein Trial-Auto und einen Buggy. Somit gibt's vorläufig auto-technisch eigentlich außer Reparieren und Fahren (bzw. umgekehrt) nichts mehr für mich zu tun und ich kann mich endlich wieder mal meinen Schiffen widmen.

Und hier noch ein Foto der ganzen Mannschaft:


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28 Mai 2008

Tamiya Durga

Was mir nach einem Touring-Wagen und einem Monster Truck ja noch fehlte, war ein Buggy. Dieses Manko habe ich mit dem Durga von Tamiya ausgeglichen. Hier ein wirklich kurzer Baubericht.

Kurz wird der deshalb, weil auf der Webseite von Offroad-Cult ein sehr ausführlicher Bericht über den Durga zu finden ist.



Der Zusammenbau


Es gibt auch generell zum Bau des Durgas nicht viel zu sagen. Die Anleitung ist "Tamiya-like" gut zu verstehen, die Teile passen zusammen und der Baukasteninhalt ist vollständig. Einzig die Schrauben sind ein Theater. Das wurde aber auch ausführlich in obigem Testbericht behandelt. Ich kann da Aaron Banovics nur zustimmmen: Unbedingt vor dem Bau anständige Schrauben kaufen! Es gäbe von Tamiya ein Titan-Schrauben-Set. Kann man kaufen, normale Schrauben aus dem nächsten Baumarkt tun's aber auch. Und kosten v.a. nicht so viel.

Kniffliger Schritt beim Zusammenbau ist Punkt 3 in der Anleitung. Da werden die Kugeldifferentiale zum Leben erweckt. In der Anleitung steht, man solle die Imbusschraube nicht zu fest anziehen. Nun, zu locker sollte sie aber auch nicht sein. Wie fest oder locker kann ich aber leider nicht genau erklären. Da hilft nur ausprobieren. Ein bißchen Kraft sollte man beim Zuschrauben schon verwenden. Hier muß einfach probiert werden. Es empfiehlt sich aber, dies zu tun, bevor man die Abdeckungen auf's Chassis schraubt. Die nämlich wieder alle runter zu nehmen ist eine Mordsarbeit. V.a. mit den schon erwähnten, miesen Baukasten-Schrauben.

Anschließend ging's problemlos weiter bis zum Motoreinbau. Hier ist wieder etwas Probieren angesagt. Und zwar geht's um den Abstand zwischen Motorritzel und Stirnradgetriebe. Nicht zu weit weg, nicht zu nah dran. Tipp aus dem Forum von Offroad-Cult: Richtig ist's dann, wenn das Laufgeräusch am leistesten ist und man das Hauptzahnrad noch hin- und herwackeln lassen kann, ohne dass sich der Ritzel bewegt.

Und dann hat's mich wahnsinnig genervt! Und zwar die Schritte 13 bis 16. Hier werden die hinteren und vorderen Lenker eingebaut. Eine Aufgabe, die eigentlich drei bis vier Hände erfordern würde. Mit nur zwei davon kann's lästig werden. Ich weiß nicht, wie es anderen ging, aber mir fielen ständig die Teile auseinander. Leider kann ich schon wieder keinen Tipp geben, wie's am Besten geht. Ich hab so lange herumgeschustert, bis es dann mal gepaßt hat.

Das war's dann aber auch schon. Keine weiteren Probleme mehr bis zum Schluß.
Wie geschrieben, ein kurzer Bericht. Aber es gibt wirklich nicht viel zu sagen.

Testlauf in der Wohnung


Der erste Testlauf in der Wohnung verlief ausnahmsweise mal ohne Schäden. Ja, wirklich! Ich konnte es auch kaum glauben. Kugeldifferentiale waren zu locker festgeschraubt und der Ritzel zu weit weg vom Motor. Ansonsten ließen die ersten paar Meter schon auf gutes Fahrverhalten schließen.

Testlauf im Freien


Man wird ja mit der Zeit größenwahnsinnig und darum habe ich vor dem ersten Testlauf im Freien noch schnell einen Motor mit 13 Turns eingebaut. Auch wenn der Baukastenmotor (Mabuchi RS540SH) schon vielversprechend gewirkt hat.
Gut, ab in den Park und Gas gegeben. Ich schwör, mich hätt's vor Begeisterung fast von der Parkbank geschmissen! Nicht nur, dass die Höchstgeschwindigkeit für ein Elektro RC Auto in fast Baukastenausführung schwer beeindruckend war. Nein, der Durga ließ sich auch trotz des anderen Motors extrem gut steuern. Spur perfekt, Lenkung reagiert sofort (bei der Geschwindigkeit Gold wert). Die Beschleunigung ließ etwas zu wünschen übrig. Deshalb wurden gleich Motor und Regler überprüft. Und die waren - wie erwartet - glühend heiß. Da muß wohl ein anderes Ritzel her. Soll das Problem aber nicht sein.
Nun, nach einer Viertelstunde braven Herumrasens war der Spuk auch schon wieder zu Ende. Mitten im Park stand plötzlich ein Baum. Der nahm mir für einen Sekundenbruchteil die Sicht auf den Durga. Und in dem wirklich kurzen Zeitraum zerschellte dieser an einem Metallpfosten. Ergebnis: Gebrochener Stoßdämpfer und Schwingenhalter vorne, verlorene (aber später wiedergefundene) Antriebswelle.

Fazit


Auch wenn ich nach so einer kurzen Ausfahrt noch nicht wirklich urteilen kann, hat mich doch das Fahrverhalten des Durgas schwer beeindruckt. Er liegt super auf der Strecke, fährt auch mit Höchstgeschwindigkeit brav seine Kurven und reagiert einwandfrei auf Befehle des Fahrers. Leicht zu bemängeln ist nur die Bereifung. Für Asphalt ist die nicht geeignet. Rutscht gewaltig. Und bei so hohen Geschwindigkeiten kann das problematisch werden.
Die Verarbeitungsqualität des Bausatzes ist top! Hier gibt's wirklich nichts zu meckern. Sämtliche Kunstoffteile machen einen sehr stabilen Eindruck. Mal abgesehen von den Stoßdämpfern ;). Einzig die Schrauben sind ein großer Kritikpunkt. Die tun sich mit dem harten Kunstoff schwer und sind schnell verwürgt.
Im Großen und Ganzen in dieser Preisklasse ein wirklich ausgezeichnetes Produkt. Klare Kaufempfehlung ;)
Mehr zu berichten gibt's dann hoffentlich, sobald die Ersatzteile angekommen sind und ich wieder fahren darf.

Bilder



Der Baukasteninhalt

Chassis und Motorhalterung

Die fertigen Differentiale

Differentialabdeckung hinten

Eingebautes Diff hinten

Selbiges mit Abdeckung

Beide Diffs eingebaut

Der (Standard-)Motor ist auch schon drin

Lenker vorne

Fertiges Hinterteil

Fertiges Vorderteil

Fertiges Chassis

Unfallschaden Eins (gebrochener Stoßdämpfer)

Unfallschaden Zwei (gebrochener Schwingenhalter)

Beklebte und lackierte Karosserie

Schwarz glänzend und matter Klarlack. Sieht aus wie Karbon ;)


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26 Mai 2008

Beleuchtung Mr. Fu und Tamiya Super Fighter G

Meine beiden Kärrile sind jetzt auch nachtfahrtauglich. Habe beide mit jeweils 4 LEDs bestückt (2mal weiß vorne und 2mal rot hinten). Meine Beleuchtung ist also eher an Zweckmäßigkeits- als an Prolligkeitskriterien (Stichwort: "grüne Unterbodenbeleuchtung") ausgerichtet...

Eins vorneweg: Da ich elektro- und löttechnisch ziemlich unbegabt bin, hab ich mir über Ebay gleich zwei fertige LED-Sets ersteigert. Das für den Super-Fighter G wird direkt über den freien Empfängerkanal mit Strom versorgt, jenes für den Mr. Fu hat eine eigene Stromversorgung über eine 9Volt-Blockbatterie.

Der Einbau beim Mr. Fu funktionierte ohne Probleme: 4 Löcher in die Karo gebort, Ledhalterungen versenkt und mit Uhu kraft gepickt, Kabel verlegt und mit Gewebeband fixiert und den 9V-Block mit Klettklebeand in der Fahrerkabine fest gemacht. Sieht ziemlich cool aus, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

Der Einbau im Super Fighter G stellte mich schon vor größere Probleme, da es irgendwie an der Karo keinen Platz gibt, an dem man die Halterungen insbesondere für die Frontscheinwerfer waagrecht versenken kann. Also nach vielen durchsuchten Forumseinträgen ohne nennenswertes Ergebnis selbst das Hirn ein wenig angestrengt und gebastelt. Hab' aus einem Balsabrettchen zwei ca. 5 cm lange Stücke ausgesägt, diese schwarz lackiert und mit zwei Löchern versehen. In denen hab ich dann die LED-Halterungen versenkt und die beiden "LED-Bretter" unter den Heckspoiler bzw. vorne an den Rammbock gepickt und mit einer kleinen Holzschraube gesichert. Hält hinten immer noch super, vorne ist mir die Konstruktion allerdings gleich bei der ersten Ausfahrt kollisionsbedingt abgerissen.

Also nochmal Foren durchsucht, Hirn angestrengt und dann halt doch Rat beim großen Bruder gesucht. Der hatte die zündende Idee: Hab' die Metallhalterungen mit eingefaßten und im rechten Winkel abgeknickten LEDs mit einem Schrumpfschlauch versehen. Die so entstandenen "Scheinwerfer" hab' ich dann in zwei 6mm-Löchern im vorderen Teil der Karo versenkt. Damit die Karo voll abnehmbar bleibt, wurde das Kabel zu guter Letzt noch mit Futaba-Steckern ausgestattet. Und fertig ist der nachttaugliche Super Fighter G...



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Mr. Fu auf der Piste, Apache AH64 in der Luft

Nach geraumer Zeit der Untätigkeit (zumindest im Vergleich zum Schtievähnder) hab auch ich mal wieder was beizutragen. Während eines schönen verlängerten Wochenendes in der noch schöneren Steiermark ist Mr. Fu zu weiteren Offroad-Ehren gekommen.
Und zwar auf der BMX-Bahn in Großsteinbach. Das Areal dort eignet sich übrigens hervorragend für den interessierten RC-Modellbauer: ein Teich für die Böötle, eine so gut wie immer unbenutzte BMX-Bahn für die Kärrile und genug Felder und Wiesen für Flugzeugle und Helis. Deshalb ist auch mein Mr. Fu zum Einsatz gekommen, allerdings ist das Gelände doch etwas zu viel für ihn. Das nächste Mal werd ich dann mit meinen 1:10 Modellen anrücken. Video gibt's aber trotzdem.


Mein 4-Kanal Apache ist auch zum Kurzeinsatz gekommen. War das erste Mal, dass ich das Teil bei kompletter Windstille draußen geflogen bin. Bin aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Teil wieder verkaufen werde. Der Heli dreht und rollt zwar sehr schön, das Nicken funktioniert aber schon überhaupt nicht. Nachdem auch Trimmung und Herumschrauben an der Mechanik keine Besserung gebracht haben, werd ich mir wohl einen anderen Heli zulegen. Mal schauen, was es wird. Bis dahin gibts aber hier noch das kurze Video vom Testflug.


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24 Mai 2008

Cross Tiger an der frischen Luft

Mein Cross Tiger durfte zum ersten Mal richtig an die frische Luft. Im Garten herum fahren wurde schnell langweilig, also schnell eine Schanze gebaut und ihn auf Stabilität getestet. Anschließend noch einige Geschwindigkeitstests auf der Straße.

Ergebnis:

  • Schönes Flugverhalten
  • Vier verlorene Schrauben (eine 2x)
  • Gebrochene Lenkung
  • Gebrochener Rammbock
  • Vier von vier gebrochene Karosseriehalter
  • Vier leere Akkus ;)

Im Großen und Ganzen also nicht so schlimm, wie erwartet.

Es gibt auch ein Video der Flugversuche: Cross Tiger lernt fliegen.

Kleines Detail am Rande: Es gibt Ersatz-Karosseriehalter. Und zwar im Querlenker Ersatzteil-Set. Eines davon kostet €15.- und enthält zwei Stück Halter. Bräuchte also zwei Packungen. Macht €30.-. Der komplette Cross Tiger Bausatz kostet €55.-. Da würde es doch nahe liegen, gleich einen neuen Bausatz zu kaufen. Oder einen RTR um €80.- und den jetzigen als Ersatzteillager zu verwenden. Oder überhaupt einen anständigen Monster Truck zu kaufen. Und letzteres wird's wohl werden ;).
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23 Mai 2008

Romantik am Ausee

Derzeit in Oberösterreich weilend, gab's einen kleinen Ausflug mit meinen zwei Lieblingen an den Ausee in Asten. Hier die Fotos dazu.


Schöner Ausblick

Meine zwei Lieblinge

Sandspielen

Kurz vor dem Sprung

Schwimmen lernen

Wenn ich einmal groß bin

Am Ufer

Bergsteigen

Red Bull verleiht Flügel ;)

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21 Mai 2008

Ankunft Robbe Norderney

Ein netter Modellbaukollege hat mir seinen Bausatz der Norderney von Robbe vermacht. Die wollte ich als Jugendlicher schon immer haben, inzwischen gibt es sie leider nicht mehr zu kaufen.
Heute hat mir mein Lieblingspostbote das Paketchen gebracht. Leider hat das Schiff die Reise von Deutschland nach Österreich trotz hervorragender Verpackung nicht ganz überstanden. Aber gut, mit ein bißchen GFK wird sich das schon richten lassen. Schade halt um die schöne Lackierung.
So, und somit habe ich drei Schiffe, die dringend auf Fertigstellung warten. Ich hab nur keine Ahnung, womit ich anfangen soll ;)

 

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Cross Tiger - Tuning

Wie im Baubericht erwähnt, gibt es beim CrossTiger nicht viel zu tun. Meiner wurde trotzdem neu lackiert und mit LEDs versehen.

Zu Beginn habe ich aber die Ränder der Karosserie mit Glasfasergewebe verstärkt um nicht gleich bei den ersten Crashes Risse in selbige zu bekommen. Anschließend wurde abgeklebt und lackiert.
Begonnen hatte ich mit einer rot-metallic Farbe von Tamiya. Wär an und für sich hübsch gewesen, hat aber nicht sonderlich gut gedeckt und das Döschen war zu schnell leer. Da ich nicht wieder ein Vermögen für eine Tamiya Spraydose ausgeben wollte, habe ich mich mit verkehrsrot von Robbe begnügt. Hatte ich nämlich noch zu Hause. Sah auch ganz gut aus, bis ich angefangen habe, die schwarzen Stellen mit Pinsel zu malen. Wollte mir ein erneutes Abkleben ersparen. Nun, das Ergebnis war dann nicht sonderlich beeindruckend. Bin kein großer Maler und anscheinend doch noch etwas zu zittrig. Aber ich geh mal davon aus, dass die Karosserie nach ein paar Ausfahrten eh so verkratzt ist, dass eine neue her muß. Und man lernt ja schließlich aus Fehlern ;).

Anschließend wurden noch Löcher für die LEDs gebohrt (hätte ich auch vor dem Lackieren machen sollen).

Die Lichter selber sind 5mm LEDs von LED1.de, die jeweils an einem 150 Ohm Widerstand hängen. Die kleine Platine mit den Widerständen ist übrigens unter dem schwarzen Schrumpfschlauch versteckt. Da hab ich leider vergessen, ein Foto zu machen.

Das Einkleben der LEDs selber hat mich fast um den Verstand gebracht. An der Karosserie ging's dank GFK. Aber am Chassis wollten die vier für die Unterbodenbeleuchtung einfach nicht picken bleiben. Da hat der Sekundenkleber völlig versagt.



Somit wäre der CrossTiger eigentlich fertig und wartet noch immer auf die erste Testfahrt im Freien. Leider spielt das Wetter momentan nicht ganz mit. Aber sobald es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

 

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16 Mai 2008

Reely Cross Tiger

Weil uns der Monster Truck vom Schtievähnder h.c.h irgendwie gefallen hat und der Reely Cross Tiger als Bausatz schön billig ist, haben wir anderen Schtievähnders uns auch jeweils einen besorgt. Und ich war der Arme, der ihn als erstes zusammen bauen durfte um Erfahrung zu sammeln. Diese werde ich hier in diesem Baubericht kund tun.

Mal vorweg: Der Cross Tiger (CT) basiert in Wirklichkeit auf dem uralt TL-01 Chassis von Tamiya. Und es gibt mehrere Versionen. Seben Racing nennt ihn "Bonzer HBX", Reely "Cross Tiger" und bei Tamiya ist's / war's der Wild Dagger. Ist aber ein und das selbe Auto. Ich rede hier immer vom Reely.
In diesem Baubericht werde ich meine Erfahrungen anhand der Baustufe in der Bauanleitung durchgehen. Ich denke, dass macht es übersichtlicher und einfacher, die Tipps zu verwerten.



Bauanleitung


Die Bauanleitung gilt für zwei verschiedene Autos, die aus den selben Teilen bestehen - also auf dem selben Chassis basieren: Den CT (Monster Truck) und den Sturdy (Off-Road Buggy). Das merkt man auch, da in der Anleitung offensichtlich nur der Sturdy gebaut wird. Und der unterscheidet sich hin und wieder vom CT. Generell ist die Anleitung teilweise nur sehr schwer durchschaubar. Da soll man z.B. Teile zusammen suchen, die dann nicht verbaut werden. Oder sie unterscheidet sich von der Explosionszeichnung, die glücklicherweise am Schluß abgedruckt wurde. Oder sie verschweigt Bauschritte bzw. greift zu weit vor. Wie auch immer, man braucht etwas Fantasie um den CT fertig zu stellen. Ich würde auf jeden Fall sagen, ist nicht unbedingt was für Anfänger.

Baustufe 1 - Lenkgestänge / Linke Chassishälfte


Zu Beginn werden gleich der Lenkservo und das Lenkgestänge präpariert. Der Schritt hat mich wohl am meisten Zeit, Geld und Nerven gekostet.
Das größte Problem hier ist definitiv, Metall- mit Plastikteilen zu verbinden. Und das, ohne dass irgendwo in einem Plastikteil ein Gewinde vorhanden wäre. Also hauptsächlich eine große Würgerei. Das Lenkgestänge ging noch. Der Servoaufsatz mit den zwei Kugelköpfen hat mich allerdings fertig gemacht. Die Kugelköpfe ließen sich mal nur mit äußerster Kraftanstrengung schrauben. Aber auch nur, bis zu einem gewissen Punkt, dann war Schluß (Bild 3).

Also her mit den Schraubzwingen und einem langen Schraubendreher. Damit hab ich mir zwar den Schreibtisch ruiniert, aber es hat funktioniert. Zumindest beim ersten Kugelkopf.

Der zweite ist mir dann abgebrochen (Bild 5) und das hat mich vorläufig vor ein unlösbares Problem gestellt. Es gibt nämlich kaum Ersatzteile im Bausatz und schon gar keine Kugelköpfe.

Die Dinger, die an den Servo geschraubt werden, sind übrigens die Teile C11. Der Hinweis fehlt in der Anleitung.
Für den Weiterbau an der linken Chassishälfte fehlte mir jetzt also ein Kugelkopf, drum hab ich mich vorläufig schon an die rechte gemacht. Was mir allerdings genau so sauer aufstößt ist, dass der Servo so blöd verbaut ist. Muß man den tauschen, darf man das ganze Auto komplett auseinander nehmen. Und das ist ordentlich Arbeit, wie ich öfter erfahren mußte.

Baustufe 2, 3, 4 und 5 - Rechte Chassishälfte / Kardanwelle / Getriebe


Hier gibt's keine besonderen Vorkommnisse, abgesehen davon, dass man in Stufe 2 acht und nicht sechs Schrauben vom Typ MA4 braucht. Ich persönlich habe allerdings gleich sämtliche Metall- und Plastiklager durch Kugellager ersetzt. Erspart einen späteren Umbau. Auf Bild 6 das fast fertige Chassis, Bild 7 zeigt einen Teil des Getriebes.


Baustufe 6 - Der Motor


Der Motor ist ein 650er von Modelcraft. Leider finde ich keine genauen Daten dazu. Wie auch immer, der Standard-Motor mit dem bereits montierten 19er Ritzel ist für das Auto vollkommen ausreichend. Bring genügend Geschwindigkeit und Kraft. Mehr wäre für die instabilen Teile nicht sinnvoll.
Der Einbau selbst bereitet keine großen Probleme. Aufpassen halt, dass man die richtigen Löcher für die Anzahl Ritzel verwendet. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum sich nicht alle Löcher verschließen lassen. Verstehe nicht mal, warum da überhaupt Löcher sein müssen. Und was ich noch weniger verstehe ist, warum die Kabel falsch an den Motor angeschlossen sind. Zumindest nach meiner Auffassung. Blau sollte Minus sein, Gelb plus. Hier ist es genau umgekehrt. Also den Motor "falsch" an den Regler anschließen!

Baustufe 7, 8 und 9 - Aufhängung, Radachse und Antriebswelle hinten


In Schritt 7 aufpassen, dass man wirklich die richtigen Teile C14 und C15 erwischt. Es gibt nämlich welche für die Aufhängung vorne, die genau gleich aussehen aber kürzer sind. Merkt man dann aber beim Zusammenbauen ganz schnell ;). Die Rillen müssen aneinander passen, dann hat man kein Problem.
Bei C4 wirklich genau auf die Einbaurichtung achten! Die Schraube MA2 kommt durch das kleine Loch. Ansonsten sämtliche Schrauben fest, aber nicht zu fest anziehen. Die Aufhängung sollte noch leicht zu bewegen sein. Das ist allerdings bei der billigen Verarbeitungsqualität eine Herausforderung.

Baustufe 10, 11, 12 und 13 - Aufhängung, Radachse, Antriebswelle und Lenkung vorne


In Baustufe 10 ist nicht vermerkt, dass man zwei Stück Schrauben MB3 braucht. Ansonsten gilt das selbe, wie für Baustufe 7.
Wichtig bei Baustufe 11 ist, dass man das komische, spitze Plastikteil (C21) noch NICHT montiert. Braucht man nämlich noch nicht und bei Problemen (die sicher kommen) ist es lästig, wenn man's jedesmal wieder wegschrauben muß.
In diesem Schritt begannen bei mir übrigens wieder die Probleme. Der lange Mitnehmer wollte ums Verrecken nicht passen. Grund war, dass die Sternwelle (MA17) im vorderen Differential nicht korrekt gebohrt war. Also das komplette Chassis wieder auseinander bauen. Zum ersten Mal.
Die Stellschrauben MB1 in Schritt 11 und sämtliche in 12 übrigens wieder gut - aber nicht zu gut - festschrauben.
Den Rammbock in Baustufe 13 ebenfalls NICHT montieren. Der wäre uns später noch im Weg und wird nicht benötigt.

Baustufe 14 und 15 - Die Stoßdämpfer


Interessanterweise zwei ziemlich angenehme Arbeitsschritte. Keine besonderen Vorkommnisse. Würde allerdings aufpassen, dass der Schlauch MB9 genau geschnitten wird. Ansonsten gibt es nur zu beachten, dass man beim Montieren der Stoßdämpfer die richtigen Löcher (die inneren) an der Aufhängung erwischt.
Somit wäre das Chassis laut Anleitung fertig (Bild 10). Haha! Da paßt noch soviel nicht und es sind noch genügend Teile übrig. Also war in meinem Fall grübeln angesagt. Und viel probieren und ärgern. Davor aber noch zu den letzten drei Schritten laut Anleitung.


Baustufe 16 - Karosseriehalter


Wieder einer der Schritte, die mich an den Rande des Wahnsinns gebracht haben. Es ist nämlich so, dass es drei (eigentlich mehr) verschiedene Möglichkeiten gibt, die Karosseriehalter (von denen es auch verschiedenen gibt) an zu bringen. Baustufe 16 gilt NUR FÜR DEN STURDY!!! Da muß man mal draufkommen. Stünde zwar in Klammer in der Überschrift, aber wer liest die schon. Welche Teile für den CT gelten und wie sie montiert werden, ist in der Bauanleitung nicht zu finden. Aber in der Explosionszeichnung abgedruckt. Aber wer liest die schon ;). Ist ja nicht so, dass die sehr übersichtlich wäre.
Wie auch immer, ich hab's auf jeden Fall zwei Mal falsch gemacht. Ein nicht richtiges Beispiel ist auf Bild 11.
Wiederum falsch auf Bild 12. Das Foto ist während der Ausbauarbeiten des Servos entstanden. Dazu aber später mehr.
Richtiger und einziger Weg ist, die Teile C20 vorne und die C5 hinten zu montieren. Also genau andersrum, wie in der Explosionszeichnung beschrieben! Zu sehen auf den Bildern 13 bis 15.
 


Baustufe 17 - Die Räder


Nun, ich pflege, die Räder immer erst nach den ersten paar Fahrtest zu kleben. Man weiß ja nie. Spricht aber grundsätzlich nichts dagegen, es gleich zu machen. Ansonsten hier das übliche. Kennt man von anderen Autos.
Wichtig: Teil C19 gilt wieder nur für den Sturdy. Steht diesesmal aber nicht in der Anleitung. Also NICHT montieren!

Der 1. Fahrtest


Schon sehr neugierig und ob der relativ langen Bauzeit genervt, hab ich schnell Akku, Fahrtenregler und Empfänger angeschlossen und bin mal eine vorsichtige Runde gefahren. Ergebnis: Der CT lenkt in die falsche Richtung. Ist auch irgendwie logisch, der Servo steht schließlich auf dem Kopf. Da meiner uralt Funke eine Servo-Reverse-Funktion fehlt, war guter Rat teuer.
Erster Versuch: Servo umpolen. Ging schief, weil neuer Digitalservo an dem keine Kabel wären, die man hätte umlöten können.
Zweiter Versuch: Alter Servo umpolen. Ging ebenfalls schief. Grund unbekannt. Auf jeden Fall hab ich's trotz umlöten der Servomotoranschlußkabel sowie der Anschlüsse des Potis im Servo nicht geschaft, den Servo in die richtige Richtung drehen zu lassen. Hat mich aber jede Menge Zeit gekostet. Und einen Servo ;).
Dritter Versuch: Da mir meine netten Arbeitskollegen am Vortag einen Gutschein von MegaModell geschenkt hatten, machte ich mich auf den Weg dorthin und erstand eine neue Fernsteuerung. Natürlich gleich mit 3 Kanälen und Synthesizer (Graupner XS-6 FM Race). Von billigem Schrott hab ich vorläufig mal die Nase voll ;). Der Versuch hat dann übrigens funktioniert.

Der 2. Fahrtest


Während also meine neue Funke am Ladegerät hing, hab ich noch die Elektronik irgendwie ins Auto gestopft. Ist in der Anleitung nämlich ebenfalls nicht ersichtlich, was am vernünftigsten wohin gehört. Ich wollte fahren, also hab ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Also, Fernsteuerung an - Fahrtenregler an - WUMMMS. Elektronik spielte verrückt (Empfänger oder ein Kabel wohl zu nahe am Motor oder Fahrtenregler), CT suchte sich eine Zimmerecke aus und knallte mit voller Wucht dagegen. Die schwarzen Teile, die auf dem Foto rechts am Boden zu sehen sind, sind die Überreste des Rammbocks. Das blöde Hartplastik ist einfach etwas brüchig. Gut, dass im Bausatz zwei davon sind.

Elektronik und abschließende Arbeiten am Chassis


Mit den übrig gebliebenen Teilen ließ ich dann meine Fantasie spielen, bzw. durchforstete die Explosionszeichnung ganz genau. Und auch sonst gab es am Chassis einiges zu tun. Weiters sollte ja noch die Elektronik - also Fahrtenregler und Empfänger - anständig eingebaut werden.
Was den letzten Punkt betrifft, schweigt sich die Bauanleitung ja komplett aus. Auf der Explosionszeichnung und ab Baustufe 16 ist zwar ein Fahrtenregler zu sehen, aber so geht's auf jeden Fall mal nicht.
Was mir am Chassis gleich negativ aufgefallen ist, sind die vielen Schlitze und Löcher, die keinen Sinn erfüllen, außer dass Wasser und Dreck ins Innere gelangen kann. Also muß die Elektronik auf jeden Fall geschützt angebracht werden. Weiterer wichtiger Punkt für mich war, dass Empfänger und Fahrtenregler möglichst weit voneinander entfernt eingebaut werden.
Für den Fahrtenregler bot sich der Platz vor dem Motor an, wie auch mit viel Vorstellungskraft aus der Bauanleitung zu entnehmen ist. Allerdings störte mich hier die komische Ausbuchtung auf Bild 17. War aber schnell klar, was damit zu geschehen hat. Nämlich absägen und das Loch aus der Mitte des Bildes 18 damit stopfen. Paßt perfekt dort hin und es ist dann auch mehr Platz für den Regler.

Wie man übrigens auf Bild 18 unschön erkennen kann, liegt die Kardanwelle frei. Erste Anlaufstelle für bösen Dreck. Mir unverständlich, aber da fällt mir sicher noch was dazu ein.
Ebenfalls auf Bild 18 schön zu sehen, sind die restlichen Löcher für die Ritzelwahl. Die sind offen und gehen direkt ins Getriebe. Ganz unschlau meiner Meinung nach. Also irgendwie abdichten. Ich hab's noch nicht gemacht, aber kleine Plastikteile mit Sekundenkleber fixiert würden sich anbieten. Sollte man doch einen größeren Ritzel einbauen, kann man's ja wieder aufbohren oder rausreißen.
In die zwei Schraubenlöcher unter dem bereits zugeklebten Rechteck habe ich einfach zwei Schrauben geschraubt. War das naheliegendste.
Auf Bild 19 ist neben dem Motor ein Schlitz zu sehen, der für mich auch keinen Sinn ergibt. Also hab ich ihn kurzerhand mit einem 4mm Bohrer auf einer Seite vergrößert und dann die Motoranschlußkabel durchgezogen. Vielleicht war das auch so gedacht, aber dann hätte man ihn größer machen müssen. Wie auch immer, ich halte