07 November 2008

Auto - Updates

Gestern eine Spazierfahrt zu Modellsport Böhm gemacht und etwas eingekauft. Dadurch gab's ein paar Änderungen an meinen Autos. Damit's in meiner Werkstatt nicht langweilig wird ;).

Nach einer absolut überzeugenden Außenrunde mit der Lunchbox und dem Ärger über den schlechten Zustand meiner NiMH-Akkus bekam sie einen Robitronic SpeedStar2 Regler und einen 5000mAh Lipo von Yuntong spendiert. Jetzt macht das Ganze noch viel mehr Spaß, wenn man nicht dauernd Akkus wechseln muß.

Weil's grad im Angebot war, bekam der Durga eine Brushless-Combo von LRP spendiert. Dazugehörend der A.I. Automatic Pro Reverse Brushless und der Eraser Brushless 9.5T. Nichts weltbewegendes, aber gut genug für den Einstieg in die Brushless-Welt.
Den 5000er LiPo von TeamOrion fahr ich ja schon länger im Durga, habe ich aber nie erwähnt.
Mit der Ausrüstung kommt mir der Buggy zwar ein Spürchen langsamer vor, als mit dem 17T brushed von vorher. Hat aber wesentlich mehr Druck und die Hitzeprobleme gehören auch der Vergangenheit an.

Der "alte" Kokam 4000er LiPo ist jetzt im GT3 verbaut. Selbiger wartet immer noch auf eine neue Karo, da die alte schon etwas lädiert ist.

Den anderen geht's gut, werden aber kaum gefahren. Und vom TF-5 hab ich ja gerade eben berichtet.

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Kyosho TF-5 Mazda

Hatte ja vor kurzem beim Conrad Fotowettbewerb den vierten Platz erreicht. Preis wäre eine Segelyacht von Kyosho gewesen. Mir ist aber aufgefallen, dass der dritte Platz an einen Herrn ging, der ein Modellschiff fotografiert hatte. Und der hätte einen Kyosho TF-5 Mazda gewonnen. Also fragte ich mal nach, ob da nicht getauscht werden könnte. Und es ging. Seitdem bin ich stolzer Besitzer des erwähnten RC-Autos.

Der Anfang unserer Beziehung war zugebenermaßen etwas holprig. So war ich doch eher skeptisch, was den TF-5 betrifft. Mal abgesehen davon, dass mir die Karosserie nicht gefiel. Ich fand auch bei diversen Händlern nichts zum Thema TF-5. Erst später, auf der Modellbaumesse in Wien war er nicht mehr zu übersehen. Der wurde einem regelrecht Nachgeschmissen. Ausverkauf also ;).

Wie auch immer, habe natürlich trotzdem voller Freude über den Preis gleich mal den Karton aufgerissen und das Auto begutachtet. Und da viel mir gleich das frei liegende Getriebe auf. Schlechter zweiter Eindruck ;). Ansonsten habe ich so spontan eigentlich nicht viel zu bemängeln gefunden. Sieht stabil aus und die Verarbeitung ist auch in Ordnung. Etwas schwer vielleicht, aber akzeptabel.

Nicht sonderlich toll fand ich natürlich die RTR-Ausstattung. Die flog dann auch gleich mal raus, ohne auch nur ein mal zu fahren. Wär auch gar nicht gegangen, da ich keine Akkus mit Tamiya-Stecker habe ;).

Die RTR - Komponenten wurden dann durch einen Billig-Empfänger vom C und einen LRP A.I. Pro Reverse Digital ausgetauscht und bin mal eine Runde durch die Wohnung gerauscht. Hat mich nicht vom Hocker gerissen der G20 Stock Motor von Kyosho. War mir aber zu dem Zeitpunkt egal, hatte wichtigers zu tun.

Eine neue Karosserie mußte nämlich her. Hätte eine schöne von HPI gefunden, die Lieferzeit war allerdings etwas lang. In Wirklichkeit sind jetzt vier Wochen vergangen und ich hab sie immer noch nicht ;).
Also, wiedermal auf zum Conrad und eine andere gesucht. Auswahl war nicht groß, schließlich habe ich mich dann aber für die Nissan 350Z GReedy von HPI entschieden.

Mit der Karo in Händen konnte also das Lackieren losgehen. Plan war metallic-blau und neon-orange Flammen. Hätte in der Theorie auch gut ausgesehen. Nur in der Praxis habe ich zuviele Fehler gemacht. Verwendete zum ersten Mal Pactra-Airbrush-Farben und die muß man kennen. Egal, sieht immer noch besser aus, als die Original-Mazda-Karosserie.

Nun denn, inzwischen haben sich ein paar Änderungen an den anderen Autos ergeben und mir blieb ein LRP-HPI Challenge 17T Motor und ein Robitronic SpeedStar2 Regler übrig. Deshalb gleich mal umgebaut. Motor wegen Leistung und Regler, weil ich gerne LiPos fahre, was mit dem LRP-Regler nicht ohne weiteres funktioniert hätte.

Und mit dieser Ausstattung ging's dann zum ersten Mal an die frische Luft. Und da hat mich der TF-5 dann schon überzeugt. Fährt sich gut, hält die Spur wie's sein soll und die Geschwindigkeit ist auch in Ordnung. Vom Feeling her wie ein TT-01. Eine winzige Spur besser vielleicht. Wie auch immer, gefällt mir. Nur das offene Getriebe macht mir noch Sorgen. Aber da werde ich mir was basteln.





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17 Oktober 2008

Tamiya Lunch Box

Caballero und ich haben uns vor kurzem eine Lunch Box von Tamiya zugelegt. Nicht, weil wir uns ein technisches oder stabiles Wunderwerk erwartet hätten. Aber sie gefällt uns beiden und ist einfach Kult.

Meine ist inzwischen fertig gebaut. Baubericht spar ich mir. Gab keine besonderen Vorkommnisse. An der Technik habe ich - abgesehen vom Einbau des Kugellagersatzes und Austausch der Tamiya-Stecker durch 4mm Goldstecker - nichts verändert.

Die Karosserie wurde allerdings mit einem Spoiler und zwei Scheinwerfern am Dach vervollständigt. Natürlich wurden auch wieder Front- und Heckscheinwerfer eingebaut.
Die Lackierung ist an die des Vans aus der TV-Serie A-Team angelehnt. Genau so Kult, wie die Lunch Box selbst ;).

Fahrbericht kann ich auch keinen liefern. Das Wetter war noch nicht danach. Abgesehen davon soll sie eher Vitrinen- als Fahrmodell sein. Aber kurze Testfahrten in der Wohnung waren vielversprechend. Vor allem, was die Fähigkeit betrifft, Wheelies zu machen. Und das auch schon mit Standard-Motor.

Auf jeden Fall ein absolut cooles Modell. Gefällt mir sehr gut.

[UPDATE] Inzwischen sind auch die bestellten Felgen angekommen und montiert. Jetzt sieht's richtig gut aus (siehe letztes Foto).


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16 Oktober 2008

Wie lackiert man eine Karosserie richtig

Ist mir gerade untergekommen und ich erlaube mir, es hier zu posten:

Ein nettes, 11-teiliges Video zum Thema Karosserie lackieren.

Video auf YouTube

 


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14 Oktober 2008

Conrad Modellbau Fotowettbewerb

Bekam heute Mittag eine E-Mail mit der Benachrichtigung, dass ich beim Modellbau Fotowettbewerb von Conrad gewonnen hätte. Gleich in der Galerie nachgesehen und siehe da: Der 4. Platz!
Freut mich natürlich sehr! Gewonnen habe ich eine Segelyacht von Kyosho.
Danke Conrad :)

Und hier mein "Siegerbild":


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21 Juli 2008

Jungfernfahrt "Swampdragon"

Nach fast einem Jahr war es soweit: mein 100%-Eigenbau-Sumpfboot "Swampdragon" (mit verbauter Silverlit X-Plane-Elektronik) hatte seine Feuertaufe! Und die verlief erfreulicherweise ohne gröbere Zwischenfälle, wie man aus dem Video gut erkennen kann...
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03 Juli 2008

Jungfernfahrt TUSSI

Nach drei Monaten war es endlich soweit: Die Tussi (vormals Paula III) konnte in See stechen. Ausnahmsweise gab's bei dieser Testfahrt mal keine Probleme ;).
Hier ein paar Fotos und ein Video.


Sichtlich nervös vor dem Stapellauf.

Der erste Kontakt mit "echtem" Wasser

Erst mal langsam

Und, weil mutig, Vollgas

Scheinwerfer sind natürlich auch an

Zurück in die Werft zur Kontrolle. Alles in Ordnung

TUSSI - Die Anfangsbuchstaben der Personen, von denen ich das Schiff als Geschenk bekam und mir
 


Und hier das Video: Jungfernfahrt

Zum Fahrverhalten ist zu sagen, dass das Schiff - dank ausgezeichnetem Rumpf - perfekt im Wasser liegt und selbiges auch schön verdrängt. In der Basisaustattung, wie sie im Baukasten ist und von mir verwendet wird, ist der Motor allerdings etwas überdimensioniert. Erinnert mich beim Gasgeben eher an eine Sportyacht, als ein Arbeitsschiff. Aber man muß ja nicht immer Vollgas fahren. In den Kurven liegt das Boot ebenfalls sehr gut. Ein bißchen schwerer allerdings, und das Wasser schwappt über. Rückwärtsfahren ist - wie sich's für ein Schiff gehört - nur langsam möglich. Bin also rundum zufrieden.
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25 Juni 2008

Silverlit PicooZ TandemZ-1

Eines Tages stach mir während eines Besuchs bei meinem Lieblingselektronikladen der Silverlit PicooZ TandemZ-1 ins Auge. Obwohl schlechte Erfahrungen mit Silverlit-Helis gemacht, habe ich aus optischen Gründen nicht lange überlegt und ihn eingepackt.

Zuhause angekommen, ausgepackt, aufgeladen und gleich schwer begeistert!
Entgegen einiger Beschreibungen ist es mir zwar nicht möglich, den TandemZ-1 so zu trimmen, dass er wirklich bewegungslos in der Luft steht, aber inzwischen ist er soweit eingestellt, dass er meistens das tut, was er tun soll. Und es macht einen Mordsspaß, mit ihm durch die Wohnung zu fliegen!
Flugdauer ist erstaunlicherweise bei leicht 15min, die Akkus sind in der selben Zeit wieder geladen.
Durch die 3-Kanal-Steuerung beherrscht er auch Vor- und Rückwärtsfliegen und benimmt sich so fast wie ein Großer.
An der Stabilität gibt es auch nichts auszusetzten. Beim ersten Testflug ist er mir zwar frech aus dem Fenster geflogen, hat den Sturz aus dem 5. Stock aber ohne Schaden überstanden. Ich hätte übrigens gerne mein Gesicht gesehen, als er sich plötzlich nach unten verabschiedet hat. Bin ja etwas vorbelastet, was erste Testflüge-/fahrten betrifft ;).
Was er allerdings gar nicht mag sind Zugluft, Pflanzen, die im Weg rumstehen und Freundinnen, die panische Angst um ihre Haare haben.
Muß sagen, wenn ich ihn nicht schon hätte, ich tät ihn mir grad wieder kaufen.



Video

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Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007

Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007
Für einen "großen" Porsche, den ich schon seit Ewigkeiten gerne hätte, fehlt mir leider immer noch das Geld. Aber auf der Tamiya Webseite sprang mir eines Tages der Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007 ins Auge, der - wie ich finde - unglaublich gut aussieht. Lange bei deutschen und österreichischen Händlern danach gesucht, leider aus mir unbekannten Gründen nirgends gefunden. Scheint nicht mal im Katalog 07/08 auf.

Eines wundervollen Tages war ich wiedermal beim Conrad um - wie so oft - Ersatzteile für meine Lieblinge zu kaufen. Und plötzlich: Da stand er! Ein echter Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007. Ich konnte es kaum fassen und habe natürlich nicht lange überlegt. An der Kassa plagte mich dann zwar das schlechte Gewissen, aber den mußte ich einfach haben. Auch weil mir in meiner Sammlung noch ein On-Road Fahrzeug fehlte.



Bausatz


Der GT3 sitzt auf einem TT-01E Chassis. Anscheinend sind bei der E-Version neue A und D Teile dabei. Da ich die älteren Versionen des Chassis leider nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob die Sinn machen oder nicht.
Auf jeden Fall wird der Bausatz mit Lichteinheit geliefert. Dabei sind Scheinwerfer und vier LEDs (2 weiß, 2 rot) mit 5mm Durchmesser. Dazu später aber noch mehr.
Was mich stört ist allerdings, das das Chassis in seiner einfachsten Standard-Ausführung daher kommt. Alles Plastik (auch die Antriebswelle), Luftdruckstoßdämpfer und Plastiklager. Da ist wirklich Tuning angesagt. Deshalb hab ich auch gleich das Tuning-Set von Carson mitgenommen. Das verspricht mit Kugellagern, Speed-Getriebe (inkl. Ritzel) und Öldruckstoßdämpfern etwas mehr Spaß. Mehr wollte ich vorläufig nicht für's Aufmotzen ausgeben.

Baubericht


Der Zusammenbau gestaltete sich - Tamiya like - relativ einfach. Wirklich einfach. Da gibt es kaum was zu meckern.

Beim Einbau des Motors habe ich kurz gerätselt, wie ich den am Motorhalter anschrauben muß, wenn ich den 28Z-Ritzel mit dem 55Z-Stirnradgetriebe aus dem Tuning-Set verwende. Steht aber sogar auf der Verpackung des Sets. So ungefähr zumindest. Man darf's nur nicht überlesen. Wie auch immer, man tut einfach so, als hätte man einen 22Z-Ritzel und die Sache hat sich erledigt.

In der Bauanleitung verwirrend ist allerdings, dass ständig von einer Chassis Version mit breiter Spur (bzw. einer mit kurzem Radstand) die Rede ist. Habe nur leider nicht rausgefunden, wo genau der Unterschied liegt und wie man rausfindet, welche Version man hat. Gut, der Porsche hat auf jeden Fall die breite Version.

Etwas lästig war der Einbau der hinteren Querlenker. Da ich wie gesagt nicht wußte, welche Chassis-Version ich besitze, habe ich natürlich dieselben falsch eingebaut. Und da bin ich natürlich erst ganz am Schluß drauf gekommen, als ich die fertige Karosserie auf's Chassis gestülpt hab (Bild 3). Also mußte alles wieder auseinander gebaut werden. Nervig.
Drum merke: Porsche GT3 - kurzer Radstand, breite Spur!
Wichtig in den Bauschritten 7 und 8.
Wie's richtig sein soll, ist auf Bild 4 zu sehen.


Was ich übrigens auch überlesen habe, ist der Hinweis in Abschnitt 22 (Lenkgestänge - Bild 5), dass man die Schrauben (MB2) nicht ganz einschrauben soll. Gut, überlesen hab ich den nicht, aber auf die falschen Teile bezogen. Egal, ist ein wichtiger Hinweis, ansonsten ist die Lenkung etwas sehr schwergängig.

A propos Lenkung. Ich habe verzweifelt versucht, einen Server-Saver einzubauen. Leider ist mir das aufgrund der Höhe desselben nicht gelungen. Paßt dann nicht mehr ins Chassis der Servo. Schade! Falls jemand dafür eine Lösung hat - sie ist herzlich willkommen.

Ansonsten keine Probleme und ich konnte mich nach kurzer Zeit der Karosserie widmen. Das fertige Chassis sieht dann übrigens so aus:


Nach genauem Studium der Anleitung für die Karosserie stellte ich fest, dass Abdeckfolien vorhanden sind. Die Decals für die Fenster sind nämlich durchsichtig muß man wissen. Wußte ich anfangs nicht und mir war einfach nicht klar, warum ich die Fenster abkleben soll. Scheinwerfer war klar, aber Fenster. Wie auch immer, ich hab's glücklicherweise trotzdem gemacht. Perfekt abdecken tun die Folien übrigens - wie immer - nicht. Die Ränder werden nicht glatt. Da dann aber sowieso Decals drüber kamen, war mir das egal.
Das Lackieren ging dann nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Zuerst habe ich die Farbe zu stark verdünnt, wodurch der Lack etwas anfällig für's Ablösen wurde. Dann ging meiner Druckluftdose die Luft aus und ich mußte mit Sprühdosen weitermachen. Hat der Konsistenz des Lacks auch nicht gut getan. Und schlußendlich hat's noch angefangen zu regnen, was mich zeitlich auch etwas zurückgeworfen hat. Naja, der Lack wurde also nicht perfekt, wenn man das Endprodukt aber von Außen betrachtet, läßt es sich damit leben. Und für was gibt's schließlich Aufkleber, die man über die schlechten Stellen kleben kann ;).

Ahja, Aufkleber. Ganz üble Arbeit. Mag ich gar nicht. Schon gar nicht, wenn man - wie beim GT3 - ständig um die Kurven kleben muß. Und kleben die Dinger erst mal, bekommt man's ohne Schaden nicht wieder weg. Außerdem sind's in diesem Fall unendlich viele Decals. Kam mir zumindest so vor. Deshalb wurde ein großer Teil gar nicht erst angebracht.

Als letzter Bauabschnitt folgte noch der Einbau der Lichteinheit. Eher unproblematisch. Abgesehen davon, dass man nicht genau sieht, wie die Scheinwerfer platziert werden müssen, wenn man sie mit doppelseitigem Klebeband festpickt.

Fotos


Das war's, mehr gibt's nicht zu tun. Und hier ein Blick auf das Endprodukt. Sehr, sehr hübsch geworden. Wenn man nicht genau hin sieht. Ist aber auf jeden Fall rein optisch der neue Liebling in meiner Sammlung. Diese Tatsache hat dem Touareg zwar gar nicht gefallen, aber da muß er drüber weg.


Fahrbericht


Mit dem fertigen Chassis in der Hand ging es ab in einen Park für die erste Testfahrt. Hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich ja nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit ersten Testfahrten hatte. Deshalb zum Aufwärmen mal ein paar gemütliche Kreise gezogen. Ein paar Minuten später packte mich aber dann doch die Neugier und ich ging auf's Gas. Und war erstaunt. Flott das TT-01. War mir zwar klar, dass ich ein Speed-Getriebe eingebaut habe, aber mit der Geschwindigkeit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Nicht ganz so schnell, wie der Durga, der Testweise mal einen 13T Motor bekam, aber doch sehr ansehnlich. Genaue Aussagen über die Höchstgeschwindigkeit kann ich leider nicht treffen. Dazu ist der Park zu klein.
Trotz des hohen Tempos bleibt das Chassis aber schön in der Spur und die Lenkung reagiert sofort und genau. Hätte ich so gut eigentlich nicht erwartet.
Das Getriebe läuft ruhig, der Motor bleibt auch nach härterer Belastung im akzeptablen Temperaturbereich. Der Fahrtenregler zeigte sich unbeeindruckt.
Genaue Aussagen zum Fahrverhalten werde ich vorläufig schuldig bleiben. Dazu brauche ich zuerst genügend Platz, um mal so richtig Gas zu geben.

Lichteinheit


Die im Bausatz enthaltene Lichteinheit (TLU-01) kann eigentlich gar nichts. Außer die LEDs mit Strom beliefern. Dafür ist sie ziemlich groß. Vorhanden sind acht Steckplätze für jeweils zwei LEDs. Insgesamt können also 16 LEDs angesteuert werden. Zusätzlich gibt es noch einen Steckplatz für die Erweiterungseinheit TLU-02. Die TLU wird mit mitgeliefertem Verzweigungskabel direkt zwischen Akku und Fahrregler gesteckt. An der Einheit selbst befindet sich ein Ein-/Aus-Schalter. Ein weiteres Details, das mich stört. Ungut, wenn man das Licht extra einschalten muß. Hab das gerne mit dem Power-Schalter des Reglers verbunden. Ein Schalter für alle Funktionen.
Praktisch ist dafür die LED-Halterung. Also die Scheinwerfer. Und sieht dazu noch gut aus.
Wie auch immer, ich denke, bei diesem Auto geht es eher um das Fahrverhalten, als um die Ausstattung mit LEDs. Deshalb halte ich auch die Lichteinheit für wenig sinnvoll. Abgesehen davon gefällt mir meine Selbstbastellösung besser. Ist wesentlich kleiner und hat viel weniger Gewicht.

Fazit


Das TT-01 ist ein Chassis für Anfänger im Modellbau. Der Zusammenbau geht leicht von der Hand und ist schnell erledigt. Regler und Motor sind im Bausatz enthalten, benötigt werden nur noch Akku, Servo und Fernsteuerung. Auch vom Fahrverhalten her, eignet es sich hervorragend für unerfahrene Fahrer.
Die Qualität der Einzelteile ist in Ordnung. Wie man's bei Tamiya nicht anders gewohnt ist.
Der Preis ist allerdings etwas hoch angesetzt. V.a., wenn man bedenkt, dass wirklich nur Standard-Teile im Bausatz enhalten sind. Wäre zu wünschen, dass wenigstens anständige Stoßdämpfer, eine Antriebswelle aus Alu und Kugellager mitgeliefert werden. Aber irgendwie muß Tamiya ja auch Geld verdienen.
Da das TT-01 weit verbreitet ist, gibt's ein großes Angebot an Tuning-Teilen. Die haben dann allerdings auch ihren Preis.
Die Karosserie (inkl. Decals) ist top. Auch wenn dieser Punkt wahrscheinlich Geschmacksache ist. Mir persönlich gefällt der GT3 außerordentlich gut und war schon alleine deshalb das Geld wert.

Videos


Video 1
Video 2

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24 Juni 2008

Jetski-Jungfernfahrt

Da ich im vergangenen Herbst in der Bucht einen sehr günstigen RC-Jetski ersteigert hab (20 Euro hat mich das Teil gekostet), hab ich ihn jetzt zum ersten Mal in freier Natur ausprobiert. Geht richtig schön ab, das allerdings nur für ca. 30 Sekunden. Danach hatte ich eine Empfängerstörung, einen Crash mit unserem "Steg" und dann keinerlei Reaktion mehr auf Funksignale. Heute geht er allerdings schon wieder, irgendwie ist da wohl Wasser reingekommen. Wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben, da sich das Ding nicht öffnen lässt und sich dadurch einer eingehenden Elektronik-Kontrolle entzieht. Ist eben doch nur Chinesen-Billig-Vollplastik. Blöd.
Aber hier gibt's zumindest ein Video.

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15 Juni 2008

FlyCamOne²

Aus Interesse, was das Ding so kann, wurde eine ACME FlyCamOne² angeschafft. Ergebnis nach den ersten Kurztests: Nettes Spielzeug mit mäßiger Bildqualität und (noch) einigen Fehlern. Aber eigentlich ganz lustig.

Positiv:
  • klein und leicht
  • Linse läßt sich schwenken
  • Basisplatte zur externen Stromversorgung und Ansteuerung wird mitgeliefert
Negativ:
  • Video und Ton manchmal nicht synchron
  • Treiberinstallation/Update unter Windows etwas undurchsichtig
  • Videoqualität mäßig
  • Keine Videoaufnahme ohne Ton möglich
  • Videos im AVI-Format werden ziemlich groß


Diverse Forenbeiträge berichten, dass sich die FCO² hin und wieder von selbst abschaltet. Ist mir allerdings noch nicht passiert. Wichtig ist auf jeden Fall, stets die aktuelle Firmware zu installieren. Die ist auf der FlyCamOne Webseite erhältlich. Seit Version 3.03 gibt's nämlich auch die Möglichkeit, die Videos/Bilder um 180° gedreht aufzunehmen, was speziell bei der Montage der Kamera auf RC-Autos sehr interessant ist.

Ansonsten ist die Kamera wie gesagt, ein nettes Spielzeug, mit dem gute Videos aufgezeichnet werden können. Man darf sich halt nur nicht zuviel erwarten.

Habe mal zwei Testvideos auf YouTube gestellt:

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11 Juni 2008

Zusammenbau und Entstörung eines LRP - Motors

LRP-HPI Challenge 17T inkl. Zubehörbeutel
Nachdem ich seit heute stolzer Besitzer zweier LRP-HPI Challenge 17T Motoren bin und mir anfangs nicht ganz klar war, wie die Kohlen und Federn montiert bzw. die Kondensatoren angelötet gehören, hier eine kurze Anleitung.

Jeder Motor, der in einem RC-Modell verbaut wird, sollte mit Kondensatoren entstört werden um Funktionsfehler der RC-Anlage zu verhindern und deren Reichweite zu erhöhen. Die Vorgehensweise ist im Prinzip ganz einfach. Nur hier bei den LRP-Motoren tat ich mir etwas schwer.

Schritt 1 ist die Montage der Kohlen. Diese werden einfach in die vorhandene Öffnung geschoben. Falsch machen kann man da nicht viel.
Anschließend werden die Federn richtig angebracht. Das Ende mit dem Haken muß auf die Kohle drücken.
Die Kondensatoren werden jeweils an einer Öse und am Winkel über der Feder angelötet. In meinem Fall haben die Ösen gefehlt, darum habe ich mich damit begnügt, ein Bein der Kondensatoren einfach mit vorhandener Schraube festzuklemmen. Hält auch.
Bis jetzt sollte das Werk dann so aussehen.
Im nächsten Schritt werden die Litzen der Kohlen angelötet.
Schlußendlich noch die Motorkabel anlöten und die Sache ist erledigt.

In Wirklichkeit also gar nicht so schwer. Man muß nur wissen, wie. Die Anleitung ist da leider nicht sehr aufschlußreich.

Der Motor sollte vor der ersten Verwendung dann noch "eingelaufen" werden, um seine optimale Leistung zu erreichen. Dazu denselben ein paar Minuten langsam laufen lassen oder einfach an eine oder zwei Akkuzellen anschließen.

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04 Juni 2008

Die Vier

Mit dem GT3 habe ich meine Sammlung vervollständigt. Ein On-Roader, ein Monster Truck, ein Trial-Auto und einen Buggy. Somit gibt's vorläufig auto-technisch eigentlich außer Reparieren und Fahren (bzw. umgekehrt) nichts mehr für mich zu tun und ich kann mich endlich wieder mal meinen Schiffen widmen.

Und hier noch ein Foto der ganzen Mannschaft:


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28 Mai 2008

Tamiya Durga

Was mir nach einem Touring-Wagen und einem Monster Truck ja noch fehlte, war ein Buggy. Dieses Manko habe ich mit dem Durga von Tamiya ausgeglichen. Hier ein wirklich kurzer Baubericht.

Kurz wird der deshalb, weil auf der Webseite von Offroad-Cult ein sehr ausführlicher Bericht über den Durga zu finden ist.



Der Zusammenbau


Es gibt auch generell zum Bau des Durgas nicht viel zu sagen. Die Anleitung ist "Tamiya-like" gut zu verstehen, die Teile passen zusammen und der Baukasteninhalt ist vollständig. Einzig die Schrauben sind ein Theater. Das wurde aber auch ausführlich in obigem Testbericht behandelt. Ich kann da Aaron Banovics nur zustimmmen: Unbedingt vor dem Bau anständige Schrauben kaufen! Es gäbe von Tamiya ein Titan-Schrauben-Set. Kann man kaufen, normale Schrauben aus dem nächsten Baumarkt tun's aber auch. Und kosten v.a. nicht so viel.

Kniffliger Schritt beim Zusammenbau ist Punkt 3 in der Anleitung. Da werden die Kugeldifferentiale zum Leben erweckt. In der Anleitung steht, man solle die Imbusschraube nicht zu fest anziehen. Nun, zu locker sollte sie aber auch nicht sein. Wie fest oder locker kann ich aber leider nicht genau erklären. Da hilft nur ausprobieren. Ein bißchen Kraft sollte man beim Zuschrauben schon verwenden. Hier muß einfach probiert werden. Es empfiehlt sich aber, dies zu tun, bevor man die Abdeckungen auf's Chassis schraubt. Die nämlich wieder alle runter zu nehmen ist eine Mordsarbeit. V.a. mit den schon erwähnten, miesen Baukasten-Schrauben.

Anschließend ging's problemlos weiter bis zum Motoreinbau. Hier ist wieder etwas Probieren angesagt. Und zwar geht's um den Abstand zwischen Motorritzel und Stirnradgetriebe. Nicht zu weit weg, nicht zu nah dran. Tipp aus dem Forum von Offroad-Cult: Richtig ist's dann, wenn das Laufgeräusch am leistesten ist und man das Hauptzahnrad noch hin- und herwackeln lassen kann, ohne dass sich der Ritzel bewegt.

Und dann hat's mich wahnsinnig genervt! Und zwar die Schritte 13 bis 16. Hier werden die hinteren und vorderen Lenker eingebaut. Eine Aufgabe, die eigentlich drei bis vier Hände erfordern würde. Mit nur zwei davon kann's lästig werden. Ich weiß nicht, wie es anderen ging, aber mir fielen ständig die Teile auseinander. Leider kann ich schon wieder keinen Tipp geben, wie's am Besten geht. Ich hab so lange herumgeschustert, bis es dann mal gepaßt hat.

Das war's dann aber auch schon. Keine weiteren Probleme mehr bis zum Schluß.
Wie geschrieben, ein kurzer Bericht. Aber es gibt wirklich nicht viel zu sagen.

Testlauf in der Wohnung


Der erste Testlauf in der Wohnung verlief ausnahmsweise mal ohne Schäden. Ja, wirklich! Ich konnte es auch kaum glauben. Kugeldifferentiale waren zu locker festgeschraubt und der Ritzel zu weit weg vom Motor. Ansonsten ließen die ersten paar Meter schon auf gutes Fahrverhalten schließen.

Testlauf im Freien


Man wird ja mit der Zeit größenwahnsinnig und darum habe ich vor dem ersten Testlauf im Freien noch schnell einen Motor mit 13 Turns eingebaut. Auch wenn der Baukastenmotor (Mabuchi RS540SH) schon vielversprechend gewirkt hat.
Gut, ab in den Park und Gas gegeben. Ich schwör, mich hätt's vor Begeisterung fast von der Parkbank geschmissen! Nicht nur, dass die Höchstgeschwindigkeit für ein Elektro RC Auto in fast Baukastenausführung schwer beeindruckend war. Nein, der Durga ließ sich auch trotz des anderen Motors extrem gut steuern. Spur perfekt, Lenkung reagiert sofort (bei der Geschwindigkeit Gold wert). Die Beschleunigung ließ etwas zu wünschen übrig. Deshalb wurden gleich Motor und Regler überprüft. Und die waren - wie erwartet - glühend heiß. Da muß wohl ein anderes Ritzel her. Soll das Problem aber nicht sein.
Nun, nach einer Viertelstunde braven Herumrasens war der Spuk auch schon wieder zu Ende. Mitten im Park stand plötzlich ein Baum. Der nahm mir für einen Sekundenbruchteil die Sicht auf den Durga. Und in dem wirklich kurzen Zeitraum zerschellte dieser an einem Metallpfosten. Ergebnis: Gebrochener Stoßdämpfer und Schwingenhalter vorne, verlorene (aber später wiedergefundene) Antriebswelle.

Fazit


Auch wenn ich nach so einer kurzen Ausfahrt noch nicht wirklich urteilen kann, hat mich doch das Fahrverhalten des Durgas schwer beeindruckt. Er liegt super auf der Strecke, fährt auch mit Höchstgeschwindigkeit brav seine Kurven und reagiert einwandfrei auf Befehle des Fahrers. Leicht zu bemängeln ist nur die Bereifung. Für Asphalt ist die nicht geeignet. Rutscht gewaltig. Und bei so hohen Geschwindigkeiten kann das problematisch werden.
Die Verarbeitungsqualität des Bausatzes ist top! Hier gibt's wirklich nichts zu meckern. Sämtliche Kunstoffteile machen einen sehr stabilen Eindruck. Mal abgesehen von den Stoßdämpfern ;). Einzig die Schrauben sind ein großer Kritikpunkt. Die tun sich mit dem harten Kunstoff schwer und sind schnell verwürgt.
Im Großen und Ganzen in dieser Preisklasse ein wirklich ausgezeichnetes Produkt. Klare Kaufempfehlung ;)
Mehr zu berichten gibt's dann hoffentlich, sobald die Ersatzteile angekommen sind und ich wieder fahren darf.

Bilder



Der Baukasteninhalt

Chassis und Motorhalterung

Die fertigen Differentiale

Differentialabdeckung hinten

Eingebautes Diff hinten

Selbiges mit Abdeckung

Beide Diffs eingebaut

Der (Standard-)Motor ist auch schon drin

Lenker vorne

Fertiges Hinterteil

Fertiges Vorderteil

Fertiges Chassis

Unfallschaden Eins (gebrochener Stoßdämpfer)

Unfallschaden Zwei (gebrochener Schwingenhalter)

Beklebte und lackierte Karosserie

Schwarz glänzend und matter Klarlack. Sieht aus wie Karbon ;)


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26 Mai 2008

Beleuchtung Mr. Fu und Tamiya Super Fighter G

Meine beiden Kärrile sind jetzt auch nachtfahrtauglich. Habe beide mit jeweils 4 LEDs bestückt (2mal weiß vorne und 2mal rot hinten). Meine Beleuchtung ist also eher an Zweckmäßigkeits- als an Prolligkeitskriterien (Stichwort: "grüne Unterbodenbeleuchtung") ausgerichtet...

Eins vorneweg: Da ich elektro- und löttechnisch ziemlich unbegabt bin, hab ich mir über Ebay gleich zwei fertige LED-Sets ersteigert. Das für den Super-Fighter G wird direkt über den freien Empfängerkanal mit Strom versorgt, jenes für den Mr. Fu hat eine eigene Stromversorgung über eine 9Volt-Blockbatterie.

Der Einbau beim Mr. Fu funktionierte ohne Probleme: 4 Löcher in die Karo gebort, Ledhalterungen versenkt und mit Uhu kraft gepickt, Kabel verlegt und mit Gewebeband fixiert und den 9V-Block mit Klettklebeand in der Fahrerkabine fest gemacht. Sieht ziemlich cool aus, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

Der Einbau im Super Fighter G stellte mich schon vor größere Probleme, da es irgendwie an der Karo keinen Platz gibt, an dem man die Halterungen insbesondere für die Frontscheinwerfer waagrecht versenken kann. Also nach vielen durchsuchten Forumseinträgen ohne nennenswertes Ergebnis selbst das Hirn ein wenig angestrengt und gebastelt. Hab' aus einem Balsabrettchen zwei ca. 5 cm lange Stücke ausgesägt, diese schwarz lackiert und mit zwei Löchern versehen. In denen hab ich dann die LED-Halterungen versenkt und die beiden "LED-Bretter" unter den Heckspoiler bzw. vorne an den Rammbock gepickt und mit einer kleinen Holzschraube gesichert. Hält hinten immer noch super, vorne ist mir die Konstruktion allerdings gleich bei der ersten Ausfahrt kollisionsbedingt abgerissen.

Also nochmal Foren durchsucht, Hirn angestrengt und dann halt doch Rat beim großen Bruder gesucht. Der hatte die zündende Idee: Hab' die Metallhalterungen mit eingefaßten und im rechten Winkel abgeknickten LEDs mit einem Schrumpfschlauch versehen. Die so entstandenen "Scheinwerfer" hab' ich dann in zwei 6mm-Löchern im vorderen Teil der Karo versenkt. Damit die Karo voll abnehmbar bleibt, wurde das Kabel zu guter Letzt noch mit Futaba-Steckern ausgestattet. Und fertig ist der nachttaugliche Super Fighter G...



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Mr. Fu auf der Piste, Apache AH64 in der Luft

Nach geraumer Zeit der Untätigkeit (zumindest im Vergleich zum Schtievähnder) hab auch ich mal wieder was beizutragen. Während eines schönen verlängerten Wochenendes in der noch schöneren Steiermark ist Mr. Fu zu weiteren Offroad-Ehren gekommen.
Und zwar auf der BMX-Bahn in Großsteinbach. Das Areal dort eignet sich übrigens hervorragend für den interessierten RC-Modellbauer: ein Teich für die Böötle, eine so gut wie immer unbenutzte BMX-Bahn für die Kärrile und genug Felder und Wiesen für Flugzeugle und Helis. Deshalb ist auch mein Mr. Fu zum Einsatz gekommen, allerdings ist das Gelände doch etwas zu viel für ihn. Das nächste Mal werd ich dann mit meinen 1:10 Modellen anrücken. Video gibt's aber trotzdem.


Mein 4-Kanal Apache ist auch zum Kurzeinsatz gekommen. War das erste Mal, dass ich das Teil bei kompletter Windstille draußen geflogen bin. Bin aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Teil wieder verkaufen werde. Der Heli dreht und rollt zwar sehr schön, das Nicken funktioniert aber schon überhaupt nicht. Nachdem auch Trimmung und Herumschrauben an der Mechanik keine Besserung gebracht haben, werd ich mir wohl einen anderen Heli zulegen. Mal schauen, was es wird. Bis dahin gibts aber hier noch das kurze Video vom Testflug.


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24 Mai 2008

Cross Tiger an der frischen Luft

Mein Cross Tiger durfte zum ersten Mal richtig an die frische Luft. Im Garten herum fahren wurde schnell langweilig, also schnell eine Schanze gebaut und ihn auf Stabilität getestet. Anschließend noch einige Geschwindigkeitstests auf der Straße.

Ergebnis:

  • Schönes Flugverhalten
  • Vier verlorene Schrauben (eine 2x)
  • Gebrochene Lenkung
  • Gebrochener Rammbock
  • Vier von vier gebrochene Karosseriehalter
  • Vier leere Akkus ;)

Im Großen und Ganzen also nicht so schlimm, wie erwartet.

Es gibt auch ein Video der Flugversuche: Cross Tiger lernt fliegen.

Kleines Detail am Rande: Es gibt Ersatz-Karosseriehalter. Und zwar im Querlenker Ersatzteil-Set. Eines davon kostet €15.- und enthält zwei Stück Halter. Bräuchte also zwei Packungen. Macht €30.-. Der komplette Cross Tiger Bausatz kostet €55.-. Da würde es doch nahe liegen, gleich einen neuen Bausatz zu kaufen. Oder einen RTR um €80.- und den jetzigen als Ersatzteillager zu verwenden. Oder überhaupt einen anständigen Monster Truck zu kaufen. Und letzteres wird's wohl werden ;).
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23 Mai 2008

Romantik am Ausee

Derzeit in Oberösterreich weilend, gab's einen kleinen Ausflug mit meinen zwei Lieblingen an den Ausee in Asten. Hier die Fotos dazu.


Schöner Ausblick

Meine zwei Lieblinge

Sandspielen

Kurz vor dem Sprung

Schwimmen lernen

Wenn ich einmal groß bin

Am Ufer

Bergsteigen

Red Bull verleiht Flügel ;)

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21 Mai 2008

Ankunft Robbe Norderney

Ein netter Modellbaukollege hat mir seinen Bausatz der Norderney von Robbe vermacht. Die wollte ich als Jugendlicher schon immer haben, inzwischen gibt es sie leider nicht mehr zu kaufen.
Heute hat mir mein Lieblingspostbote das Paketchen gebracht. Leider hat das Schiff die Reise von Deutschland nach Österreich trotz hervorragender Verpackung nicht ganz überstanden. Aber gut, mit ein bißchen GFK wird sich das schon richten lassen. Schade halt um die schöne Lackierung.
So, und somit habe ich drei Schiffe, die dringend auf Fertigstellung warten. Ich hab nur keine Ahnung, womit ich anfangen soll ;)

 

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Cross Tiger - Tuning

Wie im Baubericht erwähnt, gibt es beim CrossTiger nicht viel zu tun. Meiner wurde trotzdem neu lackiert und mit LEDs versehen.

Zu Beginn habe ich aber die Ränder der Karosserie mit Glasfasergewebe verstärkt um nicht gleich bei den ersten Crashes Risse in selbige zu bekommen. Anschließend wurde abgeklebt und lackiert.
Begonnen hatte ich mit einer rot-metallic Farbe von Tamiya. Wär an und für sich hübsch gewesen, hat aber nicht sonderlich gut gedeckt und das Döschen war zu schnell leer. Da ich nicht wieder ein Vermögen für eine Tamiya Spraydose ausgeben wollte, habe ich mich mit verkehrsrot von Robbe begnügt. Hatte ich nämlich noch zu Hause. Sah auch ganz gut aus, bis ich angefangen habe, die schwarzen Stellen mit Pinsel zu malen. Wollte mir ein erneutes Abkleben ersparen. Nun, das Ergebnis war dann nicht sonderlich beeindruckend. Bin kein großer Maler und anscheinend doch noch etwas zu zittrig. Aber ich geh mal davon aus, dass die Karosserie nach ein paar Ausfahrten eh so verkratzt ist, dass eine neue her muß. Und man lernt ja schließlich aus Fehlern ;).

Anschließend wurden noch Löcher für die LEDs gebohrt (hätte ich auch vor dem Lackieren machen sollen).

Die Lichter selber sind 5mm LEDs von LED1.de, die jeweils an einem 150 Ohm Widerstand hängen. Die kleine Platine mit den Widerständen ist übrigens unter dem schwarzen Schrumpfschlauch versteckt. Da hab ich leider vergessen, ein Foto zu machen.

Das Einkleben der LEDs selber hat mich fast um den Verstand gebracht. An der Karosserie ging's dank GFK. Aber am Chassis wollten die vier für die Unterbodenbeleuchtung einfach nicht picken bleiben. Da hat der Sekundenkleber völlig versagt.



Somit wäre der CrossTiger eigentlich fertig und wartet noch immer auf die erste Testfahrt im Freien. Leider spielt das Wetter momentan nicht ganz mit. Aber sobald es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

 

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16 Mai 2008

Reely Cross Tiger

Weil uns der Monster Truck vom Schtievähnder h.c.h irgendwie gefallen hat und der Reely Cross Tiger als Bausatz schön billig ist, haben wir anderen Schtievähnders uns auch jeweils einen besorgt. Und ich war der Arme, der ihn als erstes zusammen bauen durfte um Erfahrung zu sammeln. Diese werde ich hier in diesem Baubericht kund tun.

Mal vorweg: Der Cross Tiger (CT) basiert in Wirklichkeit auf dem uralt TL-01 Chassis von Tamiya. Und es gibt mehrere Versionen. Seben Racing nennt ihn "Bonzer HBX", Reely "Cross Tiger" und bei Tamiya ist's / war's der Wild Dagger. Ist aber ein und das selbe Auto. Ich rede hier immer vom Reely.
In diesem Baubericht werde ich meine Erfahrungen anhand der Baustufe in der Bauanleitung durchgehen. Ich denke, dass macht es übersichtlicher und einfacher, die Tipps zu verwerten.



Bauanleitung


Die Bauanleitung gilt für zwei verschiedene Autos, die aus den selben Teilen bestehen - also auf dem selben Chassis basieren: Den CT (Monster Truck) und den Sturdy (Off-Road Buggy). Das merkt man auch, da in der Anleitung offensichtlich nur der Sturdy gebaut wird. Und der unterscheidet sich hin und wieder vom CT. Generell ist die Anleitung teilweise nur sehr schwer durchschaubar. Da soll man z.B. Teile zusammen suchen, die dann nicht verbaut werden. Oder sie unterscheidet sich von der Explosionszeichnung, die glücklicherweise am Schluß abgedruckt wurde. Oder sie verschweigt Bauschritte bzw. greift zu weit vor. Wie auch immer, man braucht etwas Fantasie um den CT fertig zu stellen. Ich würde auf jeden Fall sagen, ist nicht unbedingt was für Anfänger.

Baustufe 1 - Lenkgestänge / Linke Chassishälfte


Zu Beginn werden gleich der Lenkservo und das Lenkgestänge präpariert. Der Schritt hat mich wohl am meisten Zeit, Geld und Nerven gekostet.
Das größte Problem hier ist definitiv, Metall- mit Plastikteilen zu verbinden. Und das, ohne dass irgendwo in einem Plastikteil ein Gewinde vorhanden wäre. Also hauptsächlich eine große Würgerei. Das Lenkgestänge ging noch. Der Servoaufsatz mit den zwei Kugelköpfen hat mich allerdings fertig gemacht. Die Kugelköpfe ließen sich mal nur mit äußerster Kraftanstrengung schrauben. Aber auch nur, bis zu einem gewissen Punkt, dann war Schluß (Bild 3).

Also her mit den Schraubzwingen und einem langen Schraubendreher. Damit hab ich mir zwar den Schreibtisch ruiniert, aber es hat funktioniert. Zumindest beim ersten Kugelkopf.

Der zweite ist mir dann abgebrochen (Bild 5) und das hat mich vorläufig vor ein unlösbares Problem gestellt. Es gibt nämlich kaum Ersatzteile im Bausatz und schon gar keine Kugelköpfe.

Die Dinger, die an den Servo geschraubt werden, sind übrigens die Teile C11. Der Hinweis fehlt in der Anleitung.
Für den Weiterbau an der linken Chassishälfte fehlte mir jetzt also ein Kugelkopf, drum hab ich mich vorläufig schon an die rechte gemacht. Was mir allerdings genau so sauer aufstößt ist, dass der Servo so blöd verbaut ist. Muß man den tauschen, darf man das ganze Auto komplett auseinander nehmen. Und das ist ordentlich Arbeit, wie ich öfter erfahren mußte.

Baustufe 2, 3, 4 und 5 - Rechte Chassishälfte / Kardanwelle / Getriebe


Hier gibt's keine besonderen Vorkommnisse, abgesehen davon, dass man in Stufe 2 acht und nicht sechs Schrauben vom Typ MA4 braucht. Ich persönlich habe allerdings gleich sämtliche Metall- und Plastiklager durch Kugellager ersetzt. Erspart einen späteren Umbau. Auf Bild 6 das fast fertige Chassis, Bild 7 zeigt einen Teil des Getriebes.


Baustufe 6 - Der Motor


Der Motor ist ein 650er von Modelcraft. Leider finde ich keine genauen Daten dazu. Wie auch immer, der Standard-Motor mit dem bereits montierten 19er Ritzel ist für das Auto vollkommen ausreichend. Bring genügend Geschwindigkeit und Kraft. Mehr wäre für die instabilen Teile nicht sinnvoll.
Der Einbau selbst bereitet keine großen Probleme. Aufpassen halt, dass man die richtigen Löcher für die Anzahl Ritzel verwendet. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum sich nicht alle Löcher verschließen lassen. Verstehe nicht mal, warum da überhaupt Löcher sein müssen. Und was ich noch weniger verstehe ist, warum die Kabel falsch an den Motor angeschlossen sind. Zumindest nach meiner Auffassung. Blau sollte Minus sein, Gelb plus. Hier ist es genau umgekehrt. Also den Motor "falsch" an den Regler anschließen!

Baustufe 7, 8 und 9 - Aufhängung, Radachse und Antriebswelle hinten


In Schritt 7 aufpassen, dass man wirklich die richtigen Teile C14 und C15 erwischt. Es gibt nämlich welche für die Aufhängung vorne, die genau gleich aussehen aber kürzer sind. Merkt man dann aber beim Zusammenbauen ganz schnell ;). Die Rillen müssen aneinander passen, dann hat man kein Problem.
Bei C4 wirklich genau auf die Einbaurichtung achten! Die Schraube MA2 kommt durch das kleine Loch. Ansonsten sämtliche Schrauben fest, aber nicht zu fest anziehen. Die Aufhängung sollte noch leicht zu bewegen sein. Das ist allerdings bei der billigen Verarbeitungsqualität eine Herausforderung.

Baustufe 10, 11, 12 und 13 - Aufhängung, Radachse, Antriebswelle und Lenkung vorne


In Baustufe 10 ist nicht vermerkt, dass man zwei Stück Schrauben MB3 braucht. Ansonsten gilt das selbe, wie für Baustufe 7.
Wichtig bei Baustufe 11 ist, dass man das komische, spitze Plastikteil (C21) noch NICHT montiert. Braucht man nämlich noch nicht und bei Problemen (die sicher kommen) ist es lästig, wenn man's jedesmal wieder wegschrauben muß.
In diesem Schritt begannen bei mir übrigens wieder die Probleme. Der lange Mitnehmer wollte ums Verrecken nicht passen. Grund war, dass die Sternwelle (MA17) im vorderen Differential nicht korrekt gebohrt war. Also das komplette Chassis wieder auseinander bauen. Zum ersten Mal.
Die Stellschrauben MB1 in Schritt 11 und sämtliche in 12 übrigens wieder gut - aber nicht zu gut - festschrauben.
Den Rammbock in Baustufe 13 ebenfalls NICHT montieren. Der wäre uns später noch im Weg und wird nicht benötigt.

Baustufe 14 und 15 - Die Stoßdämpfer


Interessanterweise zwei ziemlich angenehme Arbeitsschritte. Keine besonderen Vorkommnisse. Würde allerdings aufpassen, dass der Schlauch MB9 genau geschnitten wird. Ansonsten gibt es nur zu beachten, dass man beim Montieren der Stoßdämpfer die richtigen Löcher (die inneren) an der Aufhängung erwischt.
Somit wäre das Chassis laut Anleitung fertig (Bild 10). Haha! Da paßt noch soviel nicht und es sind noch genügend Teile übrig. Also war in meinem Fall grübeln angesagt. Und viel probieren und ärgern. Davor aber noch zu den letzten drei Schritten laut Anleitung.


Baustufe 16 - Karosseriehalter


Wieder einer der Schritte, die mich an den Rande des Wahnsinns gebracht haben. Es ist nämlich so, dass es drei (eigentlich mehr) verschiedene Möglichkeiten gibt, die Karosseriehalter (von denen es auch verschiedenen gibt) an zu bringen. Baustufe 16 gilt NUR FÜR DEN STURDY!!! Da muß man mal draufkommen. Stünde zwar in Klammer in der Überschrift, aber wer liest die schon. Welche Teile für den CT gelten und wie sie montiert werden, ist in der Bauanleitung nicht zu finden. Aber in der Explosionszeichnung abgedruckt. Aber wer liest die schon ;). Ist ja nicht so, dass die sehr übersichtlich wäre.
Wie auch immer, ich hab's auf jeden Fall zwei Mal falsch gemacht. Ein nicht richtiges Beispiel ist auf Bild 11.
Wiederum falsch auf Bild 12. Das Foto ist während der Ausbauarbeiten des Servos entstanden. Dazu aber später mehr.
Richtiger und einziger Weg ist, die Teile C20 vorne und die C5 hinten zu montieren. Also genau andersrum, wie in der Explosionszeichnung beschrieben! Zu sehen auf den Bildern 13 bis 15.
 


Baustufe 17 - Die Räder


Nun, ich pflege, die Räder immer erst nach den ersten paar Fahrtest zu kleben. Man weiß ja nie. Spricht aber grundsätzlich nichts dagegen, es gleich zu machen. Ansonsten hier das übliche. Kennt man von anderen Autos.
Wichtig: Teil C19 gilt wieder nur für den Sturdy. Steht diesesmal aber nicht in der Anleitung. Also NICHT montieren!

Der 1. Fahrtest


Schon sehr neugierig und ob der relativ langen Bauzeit genervt, hab ich schnell Akku, Fahrtenregler und Empfänger angeschlossen und bin mal eine vorsichtige Runde gefahren. Ergebnis: Der CT lenkt in die falsche Richtung. Ist auch irgendwie logisch, der Servo steht schließlich auf dem Kopf. Da meiner uralt Funke eine Servo-Reverse-Funktion fehlt, war guter Rat teuer.
Erster Versuch: Servo umpolen. Ging schief, weil neuer Digitalservo an dem keine Kabel wären, die man hätte umlöten können.
Zweiter Versuch: Alter Servo umpolen. Ging ebenfalls schief. Grund unbekannt. Auf jeden Fall hab ich's trotz umlöten der Servomotoranschlußkabel sowie der Anschlüsse des Potis im Servo nicht geschaft, den Servo in die richtige Richtung drehen zu lassen. Hat mich aber jede Menge Zeit gekostet. Und einen Servo ;).
Dritter Versuch: Da mir meine netten Arbeitskollegen am Vortag einen Gutschein von MegaModell geschenkt hatten, machte ich mich auf den Weg dorthin und erstand eine neue Fernsteuerung. Natürlich gleich mit 3 Kanälen und Synthesizer (Graupner XS-6 FM Race). Von billigem Schrott hab ich vorläufig mal die Nase voll ;). Der Versuch hat dann übrigens funktioniert.

Der 2. Fahrtest


Während also meine neue Funke am Ladegerät hing, hab ich noch die Elektronik irgendwie ins Auto gestopft. Ist in der Anleitung nämlich ebenfalls nicht ersichtlich, was am vernünftigsten wohin gehört. Ich wollte fahren, also hab ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht. Also, Fernsteuerung an - Fahrtenregler an - WUMMMS. Elektronik spielte verrückt (Empfänger oder ein Kabel wohl zu nahe am Motor oder Fahrtenregler), CT suchte sich eine Zimmerecke aus und knallte mit voller Wucht dagegen. Die schwarzen Teile, die auf dem Foto rechts am Boden zu sehen sind, sind die Überreste des Rammbocks. Das blöde Hartplastik ist einfach etwas brüchig. Gut, dass im Bausatz zwei davon sind.

Elektronik und abschließende Arbeiten am Chassis


Mit den übrig gebliebenen Teilen ließ ich dann meine Fantasie spielen, bzw. durchforstete die Explosionszeichnung ganz genau. Und auch sonst gab es am Chassis einiges zu tun. Weiters sollte ja noch die Elektronik - also Fahrtenregler und Empfänger - anständig eingebaut werden.
Was den letzten Punkt betrifft, schweigt sich die Bauanleitung ja komplett aus. Auf der Explosionszeichnung und ab Baustufe 16 ist zwar ein Fahrtenregler zu sehen, aber so geht's auf jeden Fall mal nicht.
Was mir am Chassis gleich negativ aufgefallen ist, sind die vielen Schlitze und Löcher, die keinen Sinn erfüllen, außer dass Wasser und Dreck ins Innere gelangen kann. Also muß die Elektronik auf jeden Fall geschützt angebracht werden. Weiterer wichtiger Punkt für mich war, dass Empfänger und Fahrtenregler möglichst weit voneinander entfernt eingebaut werden.
Für den Fahrtenregler bot sich der Platz vor dem Motor an, wie auch mit viel Vorstellungskraft aus der Bauanleitung zu entnehmen ist. Allerdings störte mich hier die komische Ausbuchtung auf Bild 17. War aber schnell klar, was damit zu geschehen hat. Nämlich absägen und das Loch aus der Mitte des Bildes 18 damit stopfen. Paßt perfekt dort hin und es ist dann auch mehr Platz für den Regler.

Wie man übrigens auf Bild 18 unschön erkennen kann, liegt die Kardanwelle frei. Erste Anlaufstelle für bösen Dreck. Mir unverständlich, aber da fällt mir sicher noch was dazu ein.
Ebenfalls auf Bild 18 schön zu sehen, sind die restlichen Löcher für die Ritzelwahl. Die sind offen und gehen direkt ins Getriebe. Ganz unschlau meiner Meinung nach. Also irgendwie abdichten. Ich hab's noch nicht gemacht, aber kleine Plastikteile mit Sekundenkleber fixiert würden sich anbieten. Sollte man doch einen größeren Ritzel einbauen, kann man's ja wieder aufbohren oder rausreißen.
In die zwei Schraubenlöcher unter dem bereits zugeklebten Rechteck habe ich einfach zwei Schrauben geschraubt. War das naheliegendste.
Auf Bild 19 ist neben dem Motor ein Schlitz zu sehen, der für mich auch keinen Sinn ergibt. Also hab ich ihn kurzerhand mit einem 4mm Bohrer auf einer Seite vergrößert und dann die Motoranschlußkabel durchgezogen. Vielleicht war das auch so gedacht, aber dann hätte man ihn größer machen müssen. Wie auch immer, ich halte es so für eine gute Idee.
Übrigens: Wer sich wundert, was die Teile C10 (rechter Rand Bild 18) für einen Zweck haben: Die gehören zur Akkuhalterung. Werden mit Splinten an der selben befestigt und verhindern, dass der Akku rausrutscht. Schlaue Sache, aber wiedermal nicht in der Anleitung.
Gut, also Platz für den Fahrtenregler (habe den Tamiya Standardregler TEU 101-BK aus dem Touareg verbaut) wäre mal gefunden. Ist noch nicht perfekt, da noch nicht wirklich hervorragend geschützt. Aber da wird noch was gebaut, sobald ich ein passendes Gehäuse finde.
Nächster Schritt war der Einbau des Empfängers. Wie schon geschrieben, wollte ich ihn möglichst weit weg vom Regler haben. Bei den Platzverhältnissen schwierig. Aber wenigstens hat man nach oben genügend Spiel. Die Karosserie ist ja hoch. Schützen wollte ich ihn auch so gut wie möglich. Und da bot sich eine Aufbewahrungsbox für Schrauben, die ich noch rumliegen hatte, direkt an (Bild 19). Farblich zwar nicht wirklich passend, aber der Zweck heiligt schließlich die Mittel. Zuerst mußte allerdings das Chassis mittels aufgeklebter ABS-Leisten erhöht werden, da es zur Mitte hin spitz nach oben zuläuft. Also nicht waagrecht ist. Anschließend wurde die Box mit Klettband auf den Leisten festgemacht, um sie jederzeit wieder entfernen zu können.
Um die Luftzufuhr zu ermöglichen, habe ich in den Deckel der Box Löcher gebohrt und anschließend ein Stück Luftabzugsfilter auf die Innenseite geklebt um Staub aus der Box fern zu halten. Ein Stück des selben Filters klebt natürlich auch am Einlaß für die Kabel. Den Deckel selbst habe ich mit ganz normalem Klebeband fixiert. Läßt sich jederzeit leicht wieder entfernen.
Bild 20 zeigt dann den fertigen Einbau der Elektronik, nur die Antenne fehlt noch.

Die Antenne sollte übrigens - und da habe ich wirklich lange gebraucht, bis ich da draufgekommen bin - mittels Teil B7 auf die Motorhalterung A2 geschraubt werden. Das gibt für mich schon mal gar keinen Sinn, weil dadurch das Antennenkabel über den Fahrtenregler und den Motor geführt wird. Also direkt über alle möglichen Störquellen. Deshalb mußte ein anderer Platz her.
Habe mich dafür entschieden, die Antennenhalterung direkt auf meiner Empfängerbox zu montieren (Bild 21). Dazu mußte allerdings ein Loch in die Karosserie gebohrt werden und das schon vorhandene liegt frei. Was soll's, wird später noch mit GFK zugepappt.

Bild 22 zeigt das nun eigentlich fertige Auto. Was allerdings gleich auffallen könnte, ist die zu weit nach vorne geschobene Karosserie. Ein Ergebnis von nach Explosionszeichnung montierten Karossierehaltern. Also mußte alles wieder umgebaut werden. Bedeutete natürlich auch, dass die Antenne nicht mehr paßte. Macht ja nix, halt noch ein drittes Loch in die Karo gebohrt. Dieses Mal auf dem Dach des Autos.
Bei der Gelgenheit habe ich übrigens auch rausgefunden, wofür die vier komischen Laschen auf der linken Chassishälfte sind: Damit kann man ausgezeichnet die Tamiya-Stecker zwischen Akku und Regler befestigen (Bild 23).

Damit hab ich's mal vorläufig belassen. Was unbedingt noch zu tun wäre, ist den Servo vor Wasser und Schmutz zu schützen. Das dürfte allerdings eine unlösbare Aufgabe werden. Ebenfalls muß noch der Regler in eine Box und der große Schlitz auf der Unterseite des Chassis (die Verbindung zwischen linker und rechter Hälfte) muß mit Klebeband abgedichtet werden (Bild 24).

Der "fertige" Cross Tiger


Und so sieht der vorläufig fertige Cross Tiger aus. Weitere Schritte unter "Ausblick und Tuning".


3. Fahrtest


Mit dem fertigen Auto wurde dann auch gleich ein dritter Fahrtest gemacht. Sollte ja jetzt alles gutgehen. Sicherheitshalber aber ohne Karosserie - man will ja nicht gleich Kratzer drinnen haben. Stellte gleich voller Begeisterung fest, dass man mit dem CT lustige Wheelies machen kann. Einer davon war mit zuviel Gas. Ergebnis: Überschlag und drei von vier Karossieriehaltern gebrochen. Und wie's so ist, gibt's die nicht nach zu kaufen. Zumindest nicht so ohne weiteres. Also mußte geklebt werden. Vom Touareg weiß ich, dass Sekundenkleber da gar nichts nützt. Auch ein Verkleben mittels Erhitzen nützt nichts. Also mußte der Stabilit Express dran glauben. Und siehe da, es hat funktioniert. Zumindest bei den zwei vorderen. Allerdings habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut, einen Belastungstest durch zu führen. Die erste Ausfahrt wird zeigen, ob's wirklich hält oder nicht.
Ansonsten war der Fahrtest erfolgreich. Der CT ist wie erwartet zu flott für eine Wohnung. Bin also schon gespannt, wie er sich im Freien verhält.

Ausblick und Tuning


Wie schon erwähnt, macht Tuning beim CT nur wenig Sinn. Vor allem, was den Motor betrifft. Generell ist das Ding aber so instabil, dass man sich gut überlegen sollte, ob man wirklich zusätzliches Geld investieren möchte. Ich denke, es macht dann mehr Sinn, gleich einen vernünftigen Bausatz zu kaufen.
Da ich ihn aber jetzt schon mal habe und einiges an Zeit reingesteckt wurde, werde ich wohl noch ein bißchen was tun. Leider gibt es für das alte TL-01 Chassis kaum noch Tuning-Teile im Handel, ich werde trotzdem versuchen, soviele Alu-Teile wie möglich zu ergattern und die Kiste etwas stabiler zu machen.
Ansonsten werde ich noch die empfindlichen Stellen der Karosserie (also die Ränder) mit Glasfaser etwas verstärken um nicht gleich - wie beim Touareg - Risse zu bekommen.
Und da in unserer "RC-Gang" jetzt drei absolut identische Autos vorhanden sind, wird wohl noch umlackiert werden. Irgendwie geistert mir ein leuchtendes Rot im Kopf herum.
Selbstverständlich werden dann auch noch LEDs eingebaut. Standardmäßig Front- und Heckscheinwerfer und natürlich auch eine Unterbodenbeleuchtung.

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14 Mai 2008

I love you 2, Mr. Fu!

So, wie bereits versprochen, nun der Fahrbericht von der ersten Ausfahrt mit dem neuen Mr. Fu: Wie bereits von Schtievähn beschrieben, waren wir am Wochenende zu Dritt unterwegs und Mr. Fu hat sozusagen den Vierten im Bunde gegeben. Positiv aufgefallen ist gleich mal zu Beginn, dass der Kleine wirklich angenehm abzieht und auch im Gelände dank Allradantrieb aus fast jeder Vertiefung wieder rauskommt. Der kiesige und doch sehr holprige Untergrund war allerdings nicht wirklich ideal für den Kleinen: fast jede Unebenheit hat bei höherer Geschwindigkeit zu abrupten Richtungswechseln des Wagens geführt. Liegt aber wohl eher an seiner geringen Größe und dem mäßigen Gewicht... Was aber definitiv negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Spur schon überhaupt nicht einstellbar ist, nicht mal an der Vorderachse. Deshalb laufen die Vorderräder auch nicht parallel, sondern haben eine leichte Vorspur. Dass das aber das Maximum ist, das man herausholen kann (durch Servotrimmung) hat mich schon ein wenig enttäuscht. Mein Resümée: ein nettes Spielzeug jedenfalls, Tuning würd ich damit allerdings nicht betreiben, weil's zwangsläufig dazu führt, dass man die komplette Elektronik austauscht und deshalb wohl keine vernünftige Kosten-Nutzen Relation herzustellen ist. Werde allerdings versuchen, noch einen besseren Motor (Graupner Speed 300 soll angeblich mit dem Regler gehen) einzubauen. Bericht folgt später... Derweilen gibt's noch meine Version des Films vom Wochenendfahrausflug.



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13 Mai 2008

Beleuchtung Touareg

Eigentlich sollte ich ja an einem meiner Schiffe weiterbauen. Die sind alle momentan nicht fahrbereit. Aber irgendwie erfordert der Tamiya VW Race Touareg zur Zeit meine gesamte Aufmerksamkeit. Entweder, es muß was repariert oder geputzt werden, oder mir fällt wieder was ein, was ich noch verändern könnte.

Nachdem ich heute morgen auf die Idee kam, einen Graupner Speed 600 Motor einzubauen um zu sehen, ob 4.000 Umdrehungen mehr was bringen (tun sie), war heute Nachmittag ein kleines optisches Tuning angesagt.

Aberwitziges Vorhaben war, eine Unterbodenbeleuchtung zu installieren. Hab ja noch genügend LEDs rumliegen und sowieso keine Ahnung, was ich mit den falsch gelieferten SuperFlux LEDs sonst machen soll. Grün sind sie auch, also ab ans Werk. Hier ein paar Fotos des Ergebnisses.


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Arbeitsplatz

Im Forum von schiffsmodell.net werden in einem Thread die Arbeitsplätze/Werkstätten der Schiffsbauer vorgestellt.
Hach, beneid ich die darum!

Alles, was ich habe, ist das hier:




Spärlich und der Saustall ist gleich perfekt. Außerdem ist Laminieren oder der Einsatz von Porenfüller in der Küche eine ganz blöde Idee. Aber die Modelle entstehen auch so. Und irgendwann, ja irgendwann miete ich mir eine andere Wohnung, in der es dann ein Zimmer für mich ganz alleine gibt ;).
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11 Mai 2008

Ein flotter Dreier

Gestern haben wir uns auf den Weg nach Hietzing gemacht, um unsere Autos wieder mal zu malträtieren. Mit dabei: Isti (alias Schtievähnder h.c.h.) mit seinem Seben Fire Monster Truck und wir mit Mr. Fu, Super Fighter G und VW Race Touareg.

Video dazu ist hier: Flotter Dreier
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06 Mai 2008

Paula III - Baubericht

Zu meinem Geburtstag bekam ich von Caballero - meinem Co-Autor -, Ursula, Isti und Tobias die Paula III von Robbe geschenkt. Vielen Dank nochmal!
Paula soll jetzt mal der Arbeitsname bleiben, ich überleg mir aber sicher noch was anderes. Wie auch immer, ich machte mich frisch und fröhlich ans Werk. Hier der Baubericht.

Nun, wie bei Bausätzen so üblich, zuerst mal alle Teile gesichtet und anschließend begonnen, den Rumpf zurecht zu schneiden. Wird mir zwar immer ein Rätsel bleiben, warum man bei Bausätzen noch herumschnipseln muß, aber gut, wird schon seine Gründe haben. Auf jeden Fall eine eher nervige Arbeit.

Der Rumpf und das Deck passen nach viel schneiden und feilen schon mal relativ gut aufeinander. Zumindest so gut, dass geklebt werden kann. Der Rest wird danach geschliffen.

Es folgte der Einbau des Stevenrohres, der Welle und des Motors. Stellte sich als Kinderspiel heraus. Habe mich trotzdem gefreut, dass alles grad wurde.

Der Einbau der Ruderanlage war eher knifflig. Meiner Meinung nach ganz schlecht gelöst von Robbe. Vor allem, weil man mit vorhandenen Möglichkeiten nicht in der Lage ist, das Ruder wirklich gerade zu platzieren. War allerdings auch nicht gewillt, mir was besseres einfallen zu lassen. Beim nächsten Schiff dann.

Wie auch immer, Ruderanlage und Antrieb sind eingebaut und schön verklebt. Also kann's losgehen zum allerersten Badewannentest. Dieser stellte sich als nicht wirklich erfolgreich heraus. Die Ruderanlage war - wie vermutet - undicht. Da muß ich mir noch was einfallen lassen. Heute allerdings nicht mehr. Was allerdings auffiel ist, dass enorm Gewicht verbaut werden kann. Und das ist schon sehr positiv.

Morgen werden Rumpf und Deck miteinander verbunden und dann kann ich mir auch schon Gedanken darüber machen, was für eine Lackierung die Paula bekommt. Habe noch keinen Plan.

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05 Mai 2008

Wasserschutzpolizei 3 Emden

Ein kleiner Bericht zu meinem Polizeiboot von Robbe, welches jetzt auch schon geschätzte 15 Jahre auf dem Buckel hat.

Dieses Schiff war das zweite meiner Karriere als Modellbauer. Davor gab's noch die Katja von Robbe, die leider eines etwas unglücklichen Todes gestorben ist.

Wie auch immer, bekommen habe ich das Schiff damals zum Geburtstag und kann mich noch erinnern, wie begeistert ich war. Nach ungezählten Stunden Bauzeit, ganz ohne Erfahrung aber mit Hilfe meines Vaters war das Schiff dann einsatzfähig. Damals ohne Sonderfunktionen, abgesehen von den Lichtern. Dafür hat's damals noch besser ausgesehen, als inzwischen ;).

Ich weiß nicht, wie lange ich das Schiff damals im Einsatz hatte. Aber spätestens seit meinem Umzug nach Wien ist es dann im Keller verstaubt. Im Sommer 2007 aber habe ich meine Leidenschaft zum Modellbau wieder entdeckt und das Boot im Urlaub aus der Versenkung geholt.

Erstaunlicherweise hat's in den 15 Jahren kaum gelitten. Gut, Akku war hin, das war aber logisch. Also neue Funke (Futaba F14 Navy mit Twin Sticks) und sonstiges, nötiges Zubehör bzw. Ersatzteile gekauft und es ging ans Werk. Drei Tage später war sie dann auch wieder einsatzfähig, wurde gleich getestet, ins Auto verladen und nach Wien transportiert.

Größte Herausforderung in Wien war dann, einen geeigneten Platz zum Fahren zu finden. Aber Dank der Arbeiter Modellbau Vereinigung Sektion Schiff und deren Platz am Schwanensee war dieses Hindernis aus dem Weg geräumt.

Inzwischen wurde ein Soundmodul installiert, der Radar funktionsfähig und der Suchscheinwerfer mit LED ausgestattet. Weitere Pläne sind den Suchscheinwerfer und den Kran beweglich zu machen und eine funktionierende Ankerwinde einzubauen. Außerdem noch einige Schönheitskorrekturen durchzuführen. Und ganz wichtig: Die Navy Kompakt Antriebe durch Direktantriebe ersetzen. Der Lärm des Getriebes nervt nämlich.

Daten:

Name:Wasserschutzpolizei 3 Emden
Hersteller:Robbe / Bausatz
Maßstab:1:25
Länge:900mm
Breite:175mm
Höhe:500mm
Gesamtverdrängung:3500g
Antrieb:2x Robbe Navy Kompakt
Antriebsakku:1x Bleiakku 6V 10Ah
Fahrzeit:Akku noch nie leer gefahren



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04 Mai 2008

Erste Duo-Ausfahrt

Heute war's also soweit: Die Schtievähnders gehen das erste Mal (in diesem Jahr und überhaupt) auf Duo-Ausfahrt! Getroffen haben wir uns heute Nachmittag mit dem fixen Plan, ein paar Parks in der Gegend unsicher zu machen.

Leider ist uns dann das Wetter mit ein paar Regenschauern dazwischen gekommen. Egal, dachten wir uns, spielen wir halt ein, zwei runden Playstation-Fußball. Das Ärgerliche war nur, dass jedesmal, wenn der Blick aus dem fünften Stock gesagt hat "es regnet nicht mehr" und wir dann runter gegangen sind, es wieder zu regnen begonnen hat. Nach dem dritten Mal runter und wieder rauf war uns das aber egal und wir nutzten das abklingende Schlechtwetter, um im Park gegenüber von Schtievähns Wohnung (der jetzt relativ unbevölkert war) ein paar Runden zu drehen.

Der Schtievähn mit seinem Touareg in der Baukastenversion ohne jegliches Tuning (wenn man die eingebauten LEDs mal nicht unter Tuning laufen läßt) und ich mit meinem Super Fighter G (voll kugelgelagert, 19Z Ritzel, mit Ölis, Fighter Machine, und neuem Akku).

Und so drehten und drehten wir unsere Runden im nassen Gras und im Dreck. Bis meinem Regler offensichtlich und ganz unerwartet zu heiß wurde. Bin nämlich an sich davon ausgegangen, dass der Regler das schon verkraftet, aber augenscheinlich sollte ich den 17Z Ritzel wieder einbauen damit der Motor gscheit drehen kann. Geht zwar auf Topspeed, aber wenn ich dafür länger als 15 Minuten fahren kann, ist das wohl ok. Wundern tut's mich trotzdem, weil die Ausstattung ist an sich Minimalstandard für den SuperFighter. Egal, sonst halt einen neuen Regler verbauen...

Achja, aus der versprochenen Mr. Fu-Ausfahrt wird wohl erst nächste Woche was. Wollte dem Kleinen nicht gleich Nässe und Dreck antun...

Schtievähns Touareg ist dann verläßlich (aber für meinen Geschmack viel zu langsam; da muss ein besserer Motor rein) durchs Gras und über den Hügel gepflügt. Bis, ja, bis auch ihm hinten was weg- bzw eingebrochen ist... aber er hat's noch "humpelnd" bis nach Hause (über die Straße) geschafft. Sehr brav. Und jetzt wird gereinigt... bis nächste Woche, mit Mr. Fu diesmal...

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02 Mai 2008

I love you, Mr. Fu

Da mir - als chronisch autoloser Mensch - der Transport meiner 1:10 Kiste (derzeit "nur" ein Tamiya Super Fighter G. Aber bald wird massiv aufgerüstet!) relativ zu mühsam ist, hab ich mich entschlossen, mal eine Einkauf am Mini-RC-Markt zu tun. Mit meiner anfänglichen Enttäuschung, dass es in diesem Segment fast nur RTR-Modelle gibt, hab ich mich schnell abgefunden und nach einigen Foren-Recherchen und YouTube-Videos hab ich mich für den Mr. FU von Carson entschieden. In der Meinung, man wird das Ding schon ohne großen Aufwand (vor allem auf meine Normalfunke) umrüsten und überhaupt generell aufrüsten können. Weil er mir mit knapp 100 Euro relativ günstig erschien. Und ich ihn mit seinem 1:18 Maßstab leicht im "Handgepäck" überall hin mitnehmen kann.

Gedacht, getan, bestellt und gestern hatte ich das Teil dann endlich bekommen! In dieser netten Schachtel mit Sichtfenster kommt das Teil und nach dem Auspacken präsentiert sich Mr. Fu schon in seiner ganzen Pracht. Nach dem üblichen Gefummele (der Schachtelinhalt ist wie gewohnt gut mit diesen Plastikdrähten "vertäut) habe ich endlich alle Teile "freigelegt". Im Lieferumfang sind neben Mr. Fu persönlich eine 2-Kanal 27MHz-AM-Acoms-Funke, ein 7,2 Volt 1100 mAh-NiMH-Akku (Mini-Tamiya-Stecker) samt Ladegerät und natürlich das Antennenröhrle. An der Funke lassen sich die üblichen Einstellungen vornehmen, Lenk- und Speedtrimmung, Lenkausschlag und Servo-Reverse für beide Kanäle. Der erste Blick ins Innere von Mr. Fu offenbarte dann, dass ein Empfängertausch (meine Standardfunkte funkt auf 40 Mhz mit FM) nicht möglich ist, das Regler, Empfänger und Lenkservo fest miteinander verkabelt sind, also quasi eine Einheit bilden. Nur der Motor ließe sich problemlos abklemmen. Da muss ich mir wohl was überlegen...
Ansonsten macht das Kärrile trotz seines Vollplastikwesens von der Verarbeitung her einen guten Eindruck. Mit dem mitgelieferten Ladegerät war der Akku in sechs Stunden (über Nacht) aufgeladen. Und heute morgen hab ich gleich mal eine Testrunde im Wohnzimmer gedreht. Ich kann nur sagen: Der erste Eindruck ist durchaus positiv, Mr. Fu zieht gut ab und lässt sich gut kontrollieren. Am Wochenende folgt die erste Ausfahrt ins offene Gelände samt Bericht und Video!


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01 Mai 2008

VW Race Touraeg XC

Da ich heuer mit "Mich - selbst - zum - Geburtstag - beschenken" etwas zu kurz kam, habe ich das jetzt nachgeholt und den VW Race Touareg XC von Tamiya ergattert.

Zwar etwas skeptisch bezüglich meiner autobauerischen Fähigkeiten, ging's dennoch gleich ans Werk. Wobei allerdings die erste Aufgabe war, die Bedienungsanleitung zu verstehen. Aber mit ein bißchen Einarbeitung ging's dann schon.

Erster Schritt war der Test meiner uralt 2-Kanal Fernbedienung in Zusammenhang mit einem neuen Empfänger. Wider Erwartens alles problemlos. Glücklicherweise noch den alten Quarz aufgehoben.

Anschließend folgte die Sichtung der Teile und schon ging's ans Eingemachte: Das Getriebe wurde eingebaut. Knifflig (auch wenn's hier nicht so aussieht), aber zu schaffen. Mit dem Lenkgestänge ging's weiter, anschließend das Differential.
Mit diesem in der Hand wurde die Hinterachse fertig gestellt. Sieht inzwischen aus, wie ein richtiges Auto.
Weiter ging's mit meinem Lieblingsschritt: Dem Einbau der Elektronik. War in diesem Fall nicht sonderlich aufwändig. Fahrtregler und Empfänger mit Doppelklebeband befestigen, verkabeln und die Sache war erledigt.
Inzwischen war die Nacht angebrochen, aber ich hatte mir fest vorgenommen, eine Jungfernfahrt zu machen, bevor ich mich ins Land der Träume begebe. Also noch schnell die Räder montiert und es konnte losgehen.
Ich muß zugeben, ich war etwas erstaunt. Nicht so über die Geschwindigkeit (sofern ich das in der Wohnung beurteilen konnte), sondern vielmehr, dass das Auto überhaupt fuhr. Und zwar problemlos.

Der nächste Morgen kam, ich wurde um 7:30 durch eine Blaskapelle geweckt (hier in Wien am 1. Mai so üblich) und nützte die Gelegenheit um einen Park aufzusuchen, bevor sich dort die Menschenmengen treffen. Also Karosserie aufstecken und los ging's.

Der erste Crash ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten. Man sollte auf unebenem Grund halt auch nicht bei durchgedrücktem Gashebel voll in die Kurve gehen.

Zwei Akkuladungen und einige Überschläge später ging's dann mit verlorener Getriebekupplung und defektem Stoßdämpfer hinten glücklich, zufrieden und schmutzig wie ein Großer wieder nach Hause. Hätte das Zeug wohl fester anschrauben sollen.

Ich muß aber gestehen, ich hätte dem Auto nicht soviel zugetraut. Schon gar nicht, was Geländegängigkeit betrifft. Egal ob Asphalt, Kies, Sand, Dreck oder Gras, der Touareg fühlt sich überall wohl.

Video von der Jungfernfahrt gibt's hier: Jungfernfahrt

Jetzt noch die Karossierie lackieren, ein bißchen mit Aufklebern spielen und ein paar LEDs einbauen und schon kann's wieder losgehen.

Da ich gerade schwarzen Lack zu Hause hatte und nicht extra einen blauen kaufen wollte, habe ich mich dazu entschlossen, den Touareg eben schwarz zu lackieren. Ergebnis kann sich sehen lassen, blau hat ja jeder.

Nach einer erneuten Ausfahrt, die mit technischem K.O. endete (Imbusschrauben schon wieder gelockert), habe ich noch ein paar Aufkleber geklebt und die LEDs für die Front- und Rückscheinwerfer installiert.

Inzwischen ist es vollbracht: Der Touareg ist fertig. Und gefällt mir persönlich sehr gut. Das Hantieren mit den Aufklebern war zwar etwas mühsam, hat aber erstaunlich gut funktioniert. Man sollte sich nur hin und wieder die Hände waschen, um schmutzige Finger zu vermeiden.


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