15 August 2009

Renntag beim RC Parndorf

Mir fiel zufällig wieder meine FlyCam² in die Hände und da dachten wir uns, ab zum RCP und ein paar Runden fahren.

Gesagt, getan. Beide TA-05 eingepackt, Kamera montiert und los ging's:


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31 Juli 2009

Was gibt's neues?

Der letzte Post ist ja inzwischen auch schon wieder länger her. Aber die Schtievähnders waren natürlich nicht untätig. Sogar so beschäftigt, dass keine Zeit mehr für einen Blogeintrag war ;).
Ich fasse mal kurz zusammen, was sich in den letzten Monaten so getan hat.

Ich starte mal mit dem wohl wichtigsten Punkt. Die Mitglieder des Racing Center Parndorf waren so nett, uns in ihrer Mitte aufzunehmen. Auch wenn das Club - Gelände in der Speedworld nicht unbedingt in der Nähe ist, haben uns die ausgezeichnete Bahn und die freundlichen Mitglieder eindeutig überzeugt.

Ansonsten sind wir beide eigentlich fast regelmäßige Teilnehmer des Fun Cup Austria geworden. Und das mit wechselnden aber besser werdenden Erfolgen.

Zu diesem Zweck - und um unsere Leistungen besser vergleichen zu können - wurden zwei Tamiya TA-05 angeschafft. Die FCA Premiere steht allerdings noch aus.

Was sich sonst noch getan hat, sei in folgender Auflistung erläutert.

Caballero:

  • Endlich die Lunchbox gebaut
  • Reely Tourenwagen gekauft und 1 1/2 Saisonen damit FCA gefahren
  • Mex Troian Pro angeschafft
  • Big Tyre als neue Errungenschaft inkl. Carson 10T Brushless-Set und hochzufrieden
  • Alles auf LiPo umgerüstet
  • Einen LRP S.18TC auf Ebay ersteigert und auf Brushless hochgerüstet (Ezrun-Regler, 5800er Motor)
  • Wingdragon gekauft, zusammenbebaut und auf LiPo-Betrieb ausgelegt
  • Losi MicroBaja auf der Modellbaumesse Wien erstanden und mit LiPo und LEDs getuned.

 

Schtievähn:

  • Hauptsächlich alles kaputt gemacht ;)
  • Neue Karosserien für LunchBox, TT-01 und den Durga lackiert
  • TF-5 nach einem kurzen Intermezzo mit einem GM Genius und einem LRP X12 6.5T auf ein Billig-Modellcraft-Brushless-Set mit 10T umgerüstet um vielleicht doch noch irgendwann in die nächst höhere Rennklasse beim FCA aufzusteigen
  • DB-01 komplett neu aufgebaut und die Hälfte der Bauteile ersetzt
  • Traxxas Slash angeschafft und mit einem Mamba Monster Max und einem 5700kV Motor komplett übermotorisiert, wodurch das Getriebe inzwischen unter eklatantem Zahnausfall leidet
  • TT-01 auf Drift umgebaut. Da ist aber noch einiges zu tun. Mal abgesehen vom Driften-Lernen
  • Losi Micro Desert Truck gekauft und ebenfalls mit LiPo und LEDs getuned
  • Halbherzig an der Norderney herumgebastelt und da v.a. den riesigen Riss im Rumpf repariert. Aus Geldmangel geht's aber nicht wirklich weiter

In nächster Zeit sind keine Neuanschaffungen geplant. Auch wenn Caballero überlegt, sich einen wettbewerbstauglichen Flachbahner zu zu legen. Wir haben uns hauptsächlich auf's Verbessern und Instandhalten der vorhandenen "Hardware" verlegt und sind ständig dabei, unsere Fahrkünste zu verbessern.
Aber man weiß ja nie, was uns noch so alles einfällt ;)

Abschließend noch ein Blick auf meine Garage, in der der TA-05 allerdings noch fehlt:

Schtievähns Garage


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07 November 2008

Auto - Updates

Gestern eine Spazierfahrt zu Modellsport Böhm gemacht und etwas eingekauft. Dadurch gab's ein paar Änderungen an meinen Autos. Damit's in meiner Werkstatt nicht langweilig wird ;).

Nach einer absolut überzeugenden Außenrunde mit der Lunchbox und dem Ärger über den schlechten Zustand meiner NiMH-Akkus bekam sie einen Robitronic SpeedStar2 Regler und einen 5000mAh Lipo von Yuntong spendiert. Jetzt macht das Ganze noch viel mehr Spaß, wenn man nicht dauernd Akkus wechseln muß.

Weil's grad im Angebot war, bekam der Durga eine Brushless-Combo von LRP spendiert. Dazugehörend der A.I. Automatic Pro Reverse Brushless und der Eraser Brushless 9.5T. Nichts weltbewegendes, aber gut genug für den Einstieg in die Brushless-Welt.
Den 5000er LiPo von TeamOrion fahr ich ja schon länger im Durga, habe ich aber nie erwähnt.
Mit der Ausrüstung kommt mir der Buggy zwar ein Spürchen langsamer vor, als mit dem 17T brushed von vorher. Hat aber wesentlich mehr Druck und die Hitzeprobleme gehören auch der Vergangenheit an.

Der "alte" Kokam 4000er LiPo ist jetzt im GT3 verbaut. Selbiger wartet immer noch auf eine neue Karo, da die alte schon etwas lädiert ist.

Den anderen geht's gut, werden aber kaum gefahren. Und vom TF-5 hab ich ja gerade eben berichtet.

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Kyosho TF-5 Mazda

Hatte ja vor kurzem beim Conrad Fotowettbewerb den vierten Platz erreicht. Preis wäre eine Segelyacht von Kyosho gewesen. Mir ist aber aufgefallen, dass der dritte Platz an einen Herrn ging, der ein Modellschiff fotografiert hatte. Und der hätte einen Kyosho TF-5 Mazda gewonnen. Also fragte ich mal nach, ob da nicht getauscht werden könnte. Und es ging. Seitdem bin ich stolzer Besitzer des erwähnten RC-Autos.

Der Anfang unserer Beziehung war zugebenermaßen etwas holprig. So war ich doch eher skeptisch, was den TF-5 betrifft. Mal abgesehen davon, dass mir die Karosserie nicht gefiel. Ich fand auch bei diversen Händlern nichts zum Thema TF-5. Erst später, auf der Modellbaumesse in Wien war er nicht mehr zu übersehen. Der wurde einem regelrecht Nachgeschmissen. Ausverkauf also ;).

Wie auch immer, habe natürlich trotzdem voller Freude über den Preis gleich mal den Karton aufgerissen und das Auto begutachtet. Und da viel mir gleich das frei liegende Getriebe auf. Schlechter zweiter Eindruck ;). Ansonsten habe ich so spontan eigentlich nicht viel zu bemängeln gefunden. Sieht stabil aus und die Verarbeitung ist auch in Ordnung. Etwas schwer vielleicht, aber akzeptabel.

Nicht sonderlich toll fand ich natürlich die RTR-Ausstattung. Die flog dann auch gleich mal raus, ohne auch nur ein mal zu fahren. Wär auch gar nicht gegangen, da ich keine Akkus mit Tamiya-Stecker habe ;).

Die RTR - Komponenten wurden dann durch einen Billig-Empfänger vom C und einen LRP A.I. Pro Reverse Digital ausgetauscht und bin mal eine Runde durch die Wohnung gerauscht. Hat mich nicht vom Hocker gerissen der G20 Stock Motor von Kyosho. War mir aber zu dem Zeitpunkt egal, hatte wichtigers zu tun.

Eine neue Karosserie mußte nämlich her. Hätte eine schöne von HPI gefunden, die Lieferzeit war allerdings etwas lang. In Wirklichkeit sind jetzt vier Wochen vergangen und ich hab sie immer noch nicht ;).
Also, wiedermal auf zum Conrad und eine andere gesucht. Auswahl war nicht groß, schließlich habe ich mich dann aber für die Nissan 350Z GReedy von HPI entschieden.

Mit der Karo in Händen konnte also das Lackieren losgehen. Plan war metallic-blau und neon-orange Flammen. Hätte in der Theorie auch gut ausgesehen. Nur in der Praxis habe ich zuviele Fehler gemacht. Verwendete zum ersten Mal Pactra-Airbrush-Farben und die muß man kennen. Egal, sieht immer noch besser aus, als die Original-Mazda-Karosserie.

Nun denn, inzwischen haben sich ein paar Änderungen an den anderen Autos ergeben und mir blieb ein LRP-HPI Challenge 17T Motor und ein Robitronic SpeedStar2 Regler übrig. Deshalb gleich mal umgebaut. Motor wegen Leistung und Regler, weil ich gerne LiPos fahre, was mit dem LRP-Regler nicht ohne weiteres funktioniert hätte.

Und mit dieser Ausstattung ging's dann zum ersten Mal an die frische Luft. Und da hat mich der TF-5 dann schon überzeugt. Fährt sich gut, hält die Spur wie's sein soll und die Geschwindigkeit ist auch in Ordnung. Vom Feeling her wie ein TT-01. Eine winzige Spur besser vielleicht. Wie auch immer, gefällt mir. Nur das offene Getriebe macht mir noch Sorgen. Aber da werde ich mir was basteln.





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17 Oktober 2008

Tamiya Lunch Box

Caballero und ich haben uns vor kurzem eine Lunch Box von Tamiya zugelegt. Nicht, weil wir uns ein technisches oder stabiles Wunderwerk erwartet hätten. Aber sie gefällt uns beiden und ist einfach Kult.

Meine ist inzwischen fertig gebaut. Baubericht spar ich mir. Gab keine besonderen Vorkommnisse. An der Technik habe ich - abgesehen vom Einbau des Kugellagersatzes und Austausch der Tamiya-Stecker durch 4mm Goldstecker - nichts verändert.

Die Karosserie wurde allerdings mit einem Spoiler und zwei Scheinwerfern am Dach vervollständigt. Natürlich wurden auch wieder Front- und Heckscheinwerfer eingebaut.
Die Lackierung ist an die des Vans aus der TV-Serie A-Team angelehnt. Genau so Kult, wie die Lunch Box selbst ;).

Fahrbericht kann ich auch keinen liefern. Das Wetter war noch nicht danach. Abgesehen davon soll sie eher Vitrinen- als Fahrmodell sein. Aber kurze Testfahrten in der Wohnung waren vielversprechend. Vor allem, was die Fähigkeit betrifft, Wheelies zu machen. Und das auch schon mit Standard-Motor.

Auf jeden Fall ein absolut cooles Modell. Gefällt mir sehr gut.

[UPDATE] Inzwischen sind auch die bestellten Felgen angekommen und montiert. Jetzt sieht's richtig gut aus (siehe letztes Foto).


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16 Oktober 2008

Wie lackiert man eine Karosserie richtig

Ist mir gerade untergekommen und ich erlaube mir, es hier zu posten:

Ein nettes, 11-teiliges Video zum Thema Karosserie lackieren.

Video auf YouTube

 


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14 Oktober 2008

Conrad Modellbau Fotowettbewerb

Bekam heute Mittag eine E-Mail mit der Benachrichtigung, dass ich beim Modellbau Fotowettbewerb von Conrad gewonnen hätte. Gleich in der Galerie nachgesehen und siehe da: Der 4. Platz!
Freut mich natürlich sehr! Gewonnen habe ich eine Segelyacht von Kyosho.
Danke Conrad :)

Und hier mein "Siegerbild":


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21 Juli 2008

Jungfernfahrt "Swampdragon"

Nach fast einem Jahr war es soweit: mein 100%-Eigenbau-Sumpfboot "Swampdragon" (mit verbauter Silverlit X-Plane-Elektronik) hatte seine Feuertaufe! Und die verlief erfreulicherweise ohne gröbere Zwischenfälle, wie man aus dem Video gut erkennen kann...
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03 Juli 2008

Jungfernfahrt TUSSI

Nach drei Monaten war es endlich soweit: Die Tussi (vormals Paula III) konnte in See stechen. Ausnahmsweise gab's bei dieser Testfahrt mal keine Probleme ;).
Hier ein paar Fotos und ein Video.


Sichtlich nervös vor dem Stapellauf.

Der erste Kontakt mit "echtem" Wasser

Erst mal langsam

Und, weil mutig, Vollgas

Scheinwerfer sind natürlich auch an

Zurück in die Werft zur Kontrolle. Alles in Ordnung

TUSSI - Die Anfangsbuchstaben der Personen, von denen ich das Schiff als Geschenk bekam und mir
 


Und hier das Video: Jungfernfahrt

Zum Fahrverhalten ist zu sagen, dass das Schiff - dank ausgezeichnetem Rumpf - perfekt im Wasser liegt und selbiges auch schön verdrängt. In der Basisaustattung, wie sie im Baukasten ist und von mir verwendet wird, ist der Motor allerdings etwas überdimensioniert. Erinnert mich beim Gasgeben eher an eine Sportyacht, als ein Arbeitsschiff. Aber man muß ja nicht immer Vollgas fahren. In den Kurven liegt das Boot ebenfalls sehr gut. Ein bißchen schwerer allerdings, und das Wasser schwappt über. Rückwärtsfahren ist - wie sich's für ein Schiff gehört - nur langsam möglich. Bin also rundum zufrieden.
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25 Juni 2008

Silverlit PicooZ TandemZ-1

Eines Tages stach mir während eines Besuchs bei meinem Lieblingselektronikladen der Silverlit PicooZ TandemZ-1 ins Auge. Obwohl schlechte Erfahrungen mit Silverlit-Helis gemacht, habe ich aus optischen Gründen nicht lange überlegt und ihn eingepackt.

Zuhause angekommen, ausgepackt, aufgeladen und gleich schwer begeistert!
Entgegen einiger Beschreibungen ist es mir zwar nicht möglich, den TandemZ-1 so zu trimmen, dass er wirklich bewegungslos in der Luft steht, aber inzwischen ist er soweit eingestellt, dass er meistens das tut, was er tun soll. Und es macht einen Mordsspaß, mit ihm durch die Wohnung zu fliegen!
Flugdauer ist erstaunlicherweise bei leicht 15min, die Akkus sind in der selben Zeit wieder geladen.
Durch die 3-Kanal-Steuerung beherrscht er auch Vor- und Rückwärtsfliegen und benimmt sich so fast wie ein Großer.
An der Stabilität gibt es auch nichts auszusetzten. Beim ersten Testflug ist er mir zwar frech aus dem Fenster geflogen, hat den Sturz aus dem 5. Stock aber ohne Schaden überstanden. Ich hätte übrigens gerne mein Gesicht gesehen, als er sich plötzlich nach unten verabschiedet hat. Bin ja etwas vorbelastet, was erste Testflüge-/fahrten betrifft ;).
Was er allerdings gar nicht mag sind Zugluft, Pflanzen, die im Weg rumstehen und Freundinnen, die panische Angst um ihre Haare haben.
Muß sagen, wenn ich ihn nicht schon hätte, ich tät ihn mir grad wieder kaufen.



Video

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Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007

Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007
Für einen "großen" Porsche, den ich schon seit Ewigkeiten gerne hätte, fehlt mir leider immer noch das Geld. Aber auf der Tamiya Webseite sprang mir eines Tages der Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007 ins Auge, der - wie ich finde - unglaublich gut aussieht. Lange bei deutschen und österreichischen Händlern danach gesucht, leider aus mir unbekannten Gründen nirgends gefunden. Scheint nicht mal im Katalog 07/08 auf.

Eines wundervollen Tages war ich wiedermal beim Conrad um - wie so oft - Ersatzteile für meine Lieblinge zu kaufen. Und plötzlich: Da stand er! Ein echter Tamiya Porsche 911 GT3 Cup VIP 2007. Ich konnte es kaum fassen und habe natürlich nicht lange überlegt. An der Kassa plagte mich dann zwar das schlechte Gewissen, aber den mußte ich einfach haben. Auch weil mir in meiner Sammlung noch ein On-Road Fahrzeug fehlte.



Bausatz


Der GT3 sitzt auf einem TT-01E Chassis. Anscheinend sind bei der E-Version neue A und D Teile dabei. Da ich die älteren Versionen des Chassis leider nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob die Sinn machen oder nicht.
Auf jeden Fall wird der Bausatz mit Lichteinheit geliefert. Dabei sind Scheinwerfer und vier LEDs (2 weiß, 2 rot) mit 5mm Durchmesser. Dazu später aber noch mehr.
Was mich stört ist allerdings, das das Chassis in seiner einfachsten Standard-Ausführung daher kommt. Alles Plastik (auch die Antriebswelle), Luftdruckstoßdämpfer und Plastiklager. Da ist wirklich Tuning angesagt. Deshalb hab ich auch gleich das Tuning-Set von Carson mitgenommen. Das verspricht mit Kugellagern, Speed-Getriebe (inkl. Ritzel) und Öldruckstoßdämpfern etwas mehr Spaß. Mehr wollte ich vorläufig nicht für's Aufmotzen ausgeben.

Baubericht


Der Zusammenbau gestaltete sich - Tamiya like - relativ einfach. Wirklich einfach. Da gibt es kaum was zu meckern.

Beim Einbau des Motors habe ich kurz gerätselt, wie ich den am Motorhalter anschrauben muß, wenn ich den 28Z-Ritzel mit dem 55Z-Stirnradgetriebe aus dem Tuning-Set verwende. Steht aber sogar auf der Verpackung des Sets. So ungefähr zumindest. Man darf's nur nicht überlesen. Wie auch immer, man tut einfach so, als hätte man einen 22Z-Ritzel und die Sache hat sich erledigt.

In der Bauanleitung verwirrend ist allerdings, dass ständig von einer Chassis Version mit breiter Spur (bzw. einer mit kurzem Radstand) die Rede ist. Habe nur leider nicht rausgefunden, wo genau der Unterschied liegt und wie man rausfindet, welche Version man hat. Gut, der Porsche hat auf jeden Fall die breite Version.

Etwas lästig war der Einbau der hinteren Querlenker. Da ich wie gesagt nicht wußte, welche Chassis-Version ich besitze, habe ich natürlich dieselben falsch eingebaut. Und da bin ich natürlich erst ganz am Schluß drauf gekommen, als ich die fertige Karosserie auf's Chassis gestülpt hab (Bild 3). Also mußte alles wieder auseinander gebaut werden. Nervig.
Drum merke: Porsche GT3 - kurzer Radstand, breite Spur!
Wichtig in den Bauschritten 7 und 8.
Wie's richtig sein soll, ist auf Bild 4 zu sehen.


Was ich übrigens auch überlesen habe, ist der Hinweis in Abschnitt 22 (Lenkgestänge - Bild 5), dass man die Schrauben (MB2) nicht ganz einschrauben soll. Gut, überlesen hab ich den nicht, aber auf die falschen Teile bezogen. Egal, ist ein wichtiger Hinweis, ansonsten ist die Lenkung etwas sehr schwergängig.

A propos Lenkung. Ich habe verzweifelt versucht, einen Server-Saver einzubauen. Leider ist mir das aufgrund der Höhe desselben nicht gelungen. Paßt dann nicht mehr ins Chassis der Servo. Schade! Falls jemand dafür eine Lösung hat - sie ist herzlich willkommen.

Ansonsten keine Probleme und ich konnte mich nach kurzer Zeit der Karosserie widmen. Das fertige Chassis sieht dann übrigens so aus:


Nach genauem Studium der Anleitung für die Karosserie stellte ich fest, dass Abdeckfolien vorhanden sind. Die Decals für die Fenster sind nämlich durchsichtig muß man wissen. Wußte ich anfangs nicht und mir war einfach nicht klar, warum ich die Fenster abkleben soll. Scheinwerfer war klar, aber Fenster. Wie auch immer, ich hab's glücklicherweise trotzdem gemacht. Perfekt abdecken tun die Folien übrigens - wie immer - nicht. Die Ränder werden nicht glatt. Da dann aber sowieso Decals drüber kamen, war mir das egal.
Das Lackieren ging dann nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Zuerst habe ich die Farbe zu stark verdünnt, wodurch der Lack etwas anfällig für's Ablösen wurde. Dann ging meiner Druckluftdose die Luft aus und ich mußte mit Sprühdosen weitermachen. Hat der Konsistenz des Lacks auch nicht gut getan. Und schlußendlich hat's noch angefangen zu regnen, was mich zeitlich auch etwas zurückgeworfen hat. Naja, der Lack wurde also nicht perfekt, wenn man das Endprodukt aber von Außen betrachtet, läßt es sich damit leben. Und für was gibt's schließlich Aufkleber, die man über die schlechten Stellen kleben kann ;).

Ahja, Aufkleber. Ganz üble Arbeit. Mag ich gar nicht. Schon gar nicht, wenn man - wie beim GT3 - ständig um die Kurven kleben muß. Und kleben die Dinger erst mal, bekommt man's ohne Schaden nicht wieder weg. Außerdem sind's in diesem Fall unendlich viele Decals. Kam mir zumindest so vor. Deshalb wurde ein großer Teil gar nicht erst angebracht.

Als letzter Bauabschnitt folgte noch der Einbau der Lichteinheit. Eher unproblematisch. Abgesehen davon, dass man nicht genau sieht, wie die Scheinwerfer platziert werden müssen, wenn man sie mit doppelseitigem Klebeband festpickt.

Fotos


Das war's, mehr gibt's nicht zu tun. Und hier ein Blick auf das Endprodukt. Sehr, sehr hübsch geworden. Wenn man nicht genau hin sieht. Ist aber auf jeden Fall rein optisch der neue Liebling in meiner Sammlung. Diese Tatsache hat dem Touareg zwar gar nicht gefallen, aber da muß er drüber weg.


Fahrbericht


Mit dem fertigen Chassis in der Hand ging es ab in einen Park für die erste Testfahrt. Hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich ja nicht unbedingt die besten Erfahrungen mit ersten Testfahrten hatte. Deshalb zum Aufwärmen mal ein paar gemütliche Kreise gezogen. Ein paar Minuten später packte mich aber dann doch die Neugier und ich ging auf's Gas. Und war erstaunt. Flott das TT-01. War mir zwar klar, dass ich ein Speed-Getriebe eingebaut habe, aber mit der Geschwindigkeit hatte ich dann doch nicht gerechnet. Nicht ganz so schnell, wie der Durga, der Testweise mal einen 13T Motor bekam, aber doch sehr ansehnlich. Genaue Aussagen über die Höchstgeschwindigkeit kann ich leider nicht treffen. Dazu ist der Park zu klein.
Trotz des hohen Tempos bleibt das Chassis aber schön in der Spur und die Lenkung reagiert sofort und genau. Hätte ich so gut eigentlich nicht erwartet.
Das Getriebe läuft ruhig, der Motor bleibt auch nach härterer Belastung im akzeptablen Temperaturbereich. Der Fahrtenregler zeigte sich unbeeindruckt.
Genaue Aussagen zum Fahrverhalten werde ich vorläufig schuldig bleiben. Dazu brauche ich zuerst genügend Platz, um mal so richtig Gas zu geben.

Lichteinheit


Die im Bausatz enthaltene Lichteinheit (TLU-01) kann eigentlich gar nichts. Außer die LEDs mit Strom beliefern. Dafür ist sie ziemlich groß. Vorhanden sind acht Steckplätze für jeweils zwei LEDs. Insgesamt können also 16 LEDs angesteuert werden. Zusätzlich gibt es noch einen Steckplatz für die Erweiterungseinheit TLU-02. Die TLU wird mit mitgeliefertem Verzweigungskabel direkt zwischen Akku und Fahrregler gesteckt. An der Einheit selbst befindet sich ein Ein-/Aus-Schalter. Ein weiteres Details, das mich stört. Ungut, wenn man das Licht extra einschalten muß. Hab das gerne mit dem Power-Schalter des Reglers verbunden. Ein Schalter für alle Funktionen.
Praktisch ist dafür die LED-Halterung. Also die Scheinwerfer. Und sieht dazu noch gut aus.
Wie auch immer, ich denke, bei diesem Auto geht es eher um das Fahrverhalten, als um die Ausstattung mit LEDs. Deshalb halte ich auch die Lichteinheit für wenig sinnvoll. Abgesehen davon gefällt mir meine Selbstbastellösung besser. Ist wesentlich kleiner und hat viel weniger Gewicht.

Fazit


Das TT-01 ist ein Chassis für Anfänger im Modellbau. Der Zusammenbau geht leicht von der Hand und ist schnell erledigt. Regler und Motor sind im Bausatz enthalten, benötigt werden nur noch Akku, Servo und Fernsteuerung. Auch vom Fahrverhalten her, eignet es sich hervorragend für unerfahrene Fahrer.
Die Qualität der Einzelteile ist in Ordnung. Wie man's bei Tamiya nicht anders gewohnt ist.
Der Preis ist allerdings etwas hoch angesetzt. V.a., wenn man bedenkt, dass wirklich nur Standard-Teile im Bausatz enhalten sind. Wäre zu wünschen, dass wenigstens anständige Stoßdämpfer, eine Antriebswelle aus Alu und Kugellager mitgeliefert werden. Aber irgendwie muß Tamiya ja auch Geld verdienen.
Da das TT-01 weit verbreitet ist, gibt's ein großes Angebot an Tuning-Teilen. Die haben dann allerdings auch ihren Preis.
Die Karosserie (inkl. Decals) ist top. Auch wenn dieser Punkt wahrscheinlich Geschmacksache ist. Mir persönlich gefällt der GT3 außerordentlich gut und war schon alleine deshalb das Geld wert.

Videos


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Video 2

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